CORONA hรคlt uns (immer) noch in Schach! Vor ein paar Tagen hat der franzรถsische Prรฉsident sich dann doch noch zu einem neuen „Lockdown“ durchgerungen. Der offizielle Sprachgebrauch „Elรฉment de langage“ sagt jetzt bei uns „verschรคrfte Massnahmen und weiterreichende Einschrรคnkungen“, Lockdown ist veraltet! Fรผr uns hier in den Yvelines, meint der Prรฉsident und der hier zustรคndige Prรฉfet damit: bis zum 2. Mai gilt Maskenpflicht im รถffentlichen Raum (ausser im Wald oder Park), 10km Bewegungsbeschrรคnkung um den Wohnsitz, keine Besuche ausser Familie, nicht „lebenswichtige“ Geschรคfte sind wieder geschlossen. Ab Mitte Mai soll dann, falls…., langsam das รถffentliche Leben wieder „hochgefahren“ werden. Fรผr die Altersgruppe 60+ beginnt die Impfkampagne (frรผhstens) am 16. April, nachdem die รผber 70 Jรคhrigen die Prioritรคt hatten.
Ansonsten steigen die Ansteckungszahlen fast รผberall in Europa, รผberall gelten Beschrรคnkungen, zumindest beim Grenzรผbertritt.
Um es kurz zu sagen: abgesehen vom nรคherkommenden Impfhorizont sind wir genauso weit wie 2020.
Fรผr unsere Bootssaison heisst das, dass wir zunรคchst von der Rosenblรผte zuhause profitieren kรถnnen. Also wird es zum zweiten Mal eine kurze Saison. Was natรผrlich auch einen Einfluss auf unsere Planung haben wird.
Jetzt kann man schon sagen, dass aus dem ewigen Projekt der Berlinfahrt wohl sicher wieder nichts wird in dieser Saison.
2020 hat gezeigt, dass viele in den Niederlanden liegende Boote auch den Sommer dort geblieben sind und sich wenig bewegt haben. Anders gesagt, die sonst oft fรผr Passanten frei werdenen Anleger waren von den Eignern belegt. „Rien ne va plus„
2020 hatten wir uns dann kurzfristig entschieden, wieder nach Frankreich zu fahren. Wir kamen dann bis in die Ardennen. Die Meuse war ab Charleville-Mรฉziรจre leider nicht befahrbar. Wegen des Lockdowns im Frรผhjahr hatten sich Algen und andere Wasserpflanzen breit gemacht.

Wir hatten damit schon auf dem Ijsselmeer 2017 bei Hoorn und auf der Somme 2018 schlechte Erfahrung gemacht.
Somit sind wir in den Ardennen geblieben und haben die Zeit zum Wandern und Radfahren genutzt. Wer Natur, Landschaft und Ruhe liebt, der fรผhlt sich hier sicherlich wohl. Uns hat es sehr gut gefallen, das Maastal mal ausgiebiger zu „erfahren“ (!). Bisher, wenn unser Ziel „Paris“ war, fuhren wir eher zรผgig durch die Ardennen und konzentrierten uns auf Strรถmung, Wind, die Tunnel und Schleusen. Der Maasradweg fรผhrt von Langres im Osten Frankreichs bis zum Rhein-Maasdelta an der Nordsee.


Im Mai werden wir dann entscheiden, wie die Saison in diesem Jahr aussieht. Auch wenn Berlin wohl „ins Wasser fรคllt“, bleiben noch genug Mรถglichkeiten. Die Reise in die Ardennen hat uns gezeigt, dass es auch im nรคheren Umfeld, viel zu sehen gibt. Vielleicht werden wir dieses Jahr wieder in den Niederlanden bleiben und von unserer Museumskarte Gebrauch machen.



























































