2025 #7: Zur Schelde

Auf Sambre, Canal Charleroi-Bruxelles und Zeekanaal Brussel-Schelde

Unsere erste Etappe fรผhrt uns von Namur nach Charleroi. Gegen 8h legen wir vom Kai in Namur ab. Da Sonntag ist, gehen wir davon aus, dass wir auf geringen Berufsverkehr stoรŸen werden.

Als wir guten Mutes an der Schleuse „Salzinnes“ ankommen, mรผssen wir zunรคchst feststellen, dass sonntags die Schleusen auf der Sambre nur zwischen 9h und 18h bedient werden. Unser Anruf auf UKW 20 bleibt ohne Antwort. Da wir auf Bergfahrt sind und 7 Schleusen vor uns haben, zรคhlt jede Stunde.

Um Punkt 9 รถffnet „Salzinnes“ ihre Tore und wir verlassen die letzte Schleuse „Marcinelle“ kurz vor 16h. Heute begegnen wir keinem Berufsschiffer. Ein Zwischenstopp irgendwo unterwegs ist somit am heutigen Sonntag nicht nรถtig. Keine der sieben Schleusen ist mit Schwimmpollern ausgestattet.

Dieser Teil der Sambre geniesst bei Freizeitschiffern nicht den besten Ruf. Dafรผr gibt es sicherlich einige Grรผnde: nur wenige Anlegemรถglichkeiten bieten sich an; nรคhert man sich Charleroi, wird die liebliche Landschaft von weitreichenden Industrieanlagen abgelรถst; die Durchfahrt durch Charleroi, ist nicht sehr einladend und bei Berufsverkehr kann es hier eng werden.

Nach der letzten Schleuse fahren wir die Sambre noch ein paar Kilometer weiter flussaufwรคrts. In Marchienne au Pont finden wir einen Passantensteg fรผr die รœbernachtung. Diesen Platz haben wir uns bei unserer Fahrt 2023 Richtung Paris gemerkt.

Den Tag beenden wir mit einem Spaziergang durch den Ort. Ein Platz zum Verweilen ist es nicht. Die wirtschaftliche Neuausrichtung der Region ist hier noch nicht angekommen. Viele Hรคuser und Geschรคfte stehen leer.

Der nรคchste Tag fรผhrt uns zum Hafen von Seneffe. Bis dahin gibt es noch drei Schleusen zu รผberwinden. Die ersten Zwei, „Marchienne au Pont“ und „Gosseliers“ sind mit Schwimmpollern ausgestattet. Der Hub betrรคgt bei allen drei Schleusen etwas 7m. Auch hier sind wir alleine unterwegs.

Bei schรถnstem Wetter erreichen wir den Hafen nach 4 Stunden, wo wir auch zwei Yachten wiederfinden, die uns seit Maasbracht begleiten.

Fรผr unseren jetzigen, dritten Aufenthalt nahe Seneffe haben wir uns fest vorgenommen, das Sรคender Schloss zu besuchen. Allerdings ist Gewitter fรผr den spรคten Nachmittag angesagt. So fahren wir direkt nach dem Mittagessen mit unseren Fahrrรคdern los. Das Schloss ist zwar zu besichtigen, aber wir beschrรคnken uns auf die Aussenanlagen.

Wir profitieren von unserem Ausflug und machen noch ein paar Einkรคufe im nahegelegenen Supermarkt „Intermarchรฉ„. Als wir wieder aufs Rad steigen, wird der Wind stรคrker und die ersten Tropfen begleiten uns auf der Rรผckfahrt zum Hafen.

Vor unserer Weiterfahrt erkundigen wir uns noch ein letztes Mal beim Hafenmeister, ob nicht doch der „Canal du Centre“ wieder fรผr die Schifffahrt freigegeben ist. Er meint, „da wรคre vor September nicht damit zu rechnen und selbst das wรคre nicht garantiert

Die nรคchste Etappe bis Ittre ist recht kurz, nur 16km trennen uns vom Ziel. Allerdings liegt auf dem Weg der „Plan inclinรฉ de Ronquiรจres„. Da dort schon seit lรคngerem renoviert wird (eine Wanne wird nicht bedient), kann es dort zu erheblichen Wartezeiten kommen. Solange die Bauarbeiten anhalten, besorgt der „Steuerbordtrog“ sowohl den Tal- als auch den Bergbetrieb.

Diesmal haben wir Glรผck, die Ampel steht auf grรผn als wir ankommen. Beim Anmelden werden wir vom Schleusenwรคrter angewiesen, noch einen รคlteren Kahn abzuwarten, bevor wir in den Trog einfahren. Dies tun wir natรผrlich gerne. Die Talfahrt auf der 1,5 km langen Strecke dauert alles in allem etwa 40 Minuten.

Wir verlassen die Schleuse kurz nach 11h. Eine halbe Stunde spรคter machen wir an einem der „Visitor„-Stege des Hafens in Ittre fest. Er liegt direkt vor der letzten wallonischen Schleuse Ittre. Die Capitainerie mit Kneipe ist ein beliebter Biker-Treff.

Wir unternehmen eine kleine Tour mit den Rรคdern zum Ort. Wie auch in den Niederlanden findet man hier das praktische „Knooppunt“-Netzwerk.

Das dortige, in privater Hand befindliche Schloss kann man leider nicht besichtigen.

Als wir von unserem Ausflug zurรผckkommen, macht gerade neben uns, zu unserer รœberraschung ein alter Bekannter, die Yacht „Sandettie“ fest. Das niederlรคndische Boot „Sandettie“, eine Linssen Yacht 41SL, haben wir zum ersten Mal 2022 in Charleville-Meziรจres getroffen.

Der Kapitรคn erzรคhlt uns von seiner aktuellen Irrfahrt. Sie waren von den Niederlanden kommend รผber die Schelde nach Namur unterwegs. Die Information der Sperrung des Canal du Centre in Belgien hatten sie nicht. So sind sie zurรผck nach Gent gefahren, um dann via Brรผssel zur Maas zu gelangen. (Zusatz: 3 Tage spรคter finden wir sie wieder in Willebroek,… sie sind nur bis zur Schleuse Viesville gekommen, jetzt ist auch der Canal Charleroi-Bruxelles gesperrt.) Da zur Zeit einige Wege nicht befahrbar sind, schmerzen unvorhergesehene Sperrungen doppelt! Jetzt versuchen sie, รผber die Rupel zum Albertkanaal zu gelangen, um so nach Maastricht zu kommen. Wir drรผcken ihnen die Daumen.

Zum Abschluss des Tages trinken wir noch ein kรผhles Bier am Hafen.

Der nรคchste Tag beginnt mit der 13m tiefen Schleuse Ittre, die letzte in Wallonien. Nur auf Backbord sind die Schwimmpoller funktionstรผchtig.

Von Brรผssel trennen uns jetzt noch 7 Schleusen auf Talfahrt.

Schon 2023 haben wir diesen Weg gewรคhlt und die schรถnen, mรคrchenhaften „Graffitis“ (oder soll man sagen Streetart-Gemรคlde) des Kรผnstler Bozik beim Vorbeifahren bewundert. https://vagabond4you.com/2023/08/20/2023-16-von-der-sambre-nach-antwerpen/

Obwohl es recht zรผgig vorangeht, kommen wir erst gegen 16h im Brรผsseler Hafen an, da es in Anderlecht an der Schleuse noch zu Verzรถgerungen kommt. Da es keine Wartestege gibt, machen wir an einem „Party-Kahn“ fest, was einer Person sichtlich nicht gefรคllt. Ob es sich um den Besitzer handelt, haben wir nicht feststellen kรถnnen.

Alle Schleusen werden von der gleichen Schaltzentrale gesteuert.

Der neue Hafenmeister weist uns einen Platz am Passantensteg zu. Dort gibt es Strom und Wasser, beides im Preis des Liegeplatzes inbegriffen.

Nur die Tankstelle gibt es nicht mehr. Sie war nicht mehr normgerecht und die Kosten ihrer Erneuerung waren dem Hafen zu viel. Sichtlich fehlt es nicht nur an der Tankstelle an genรผgend Mitteln. Dem Hafen wรผrde eine Renovierung gut tun.

Dafรผr ist das Restaurant immer noch ein angenehmer und gemรผtlicher Ort.

Die letzte Etappe bis zur Schelde bringt uns nach Klein-Willebroek. Wie schon die sรผdliche Umgebung von Brรผssel, ist auch der Norden von Flusshandel und Industrie geprรคgt. Man merkt, dass man sich langsam Antwerpen nรคhert, die Grรถsse der Containerschiffe nimmt stetig zu. Die grosse und einzige Schleuse Zemst an diesem Tag nehmen wir mit einem niederlรคndischen Frachter, der es sichtlich eilig hat, zur Schelde zu kommen. Glรผcklicherweise finden wir an zwei Schwimmpollern einen sicheren Platz und Halt.

Wir legen kurz vor der Rupelschleuse am linken Ufer in einer kleinen Lรผcke an.

Jetzt gilt es die Gezeitentabelle zu studieren, aber dazu mehr im nรคchsten Beitrag.


ZUSAMMENFASSUNG:

5/ Namur > Marchienne au Pont: 51km, 7 Schleusen (zu Berg), 6.9Mh, 8h
6/ Marchienne au Pont > Seneffe: 25km, 3 Schleusen (zu Berg), 3.9Mh, 4h
7/ Seneffe >Ittre: 16km, Plan inclinรฉ, 2Mh, 2h40
8/ Ittre > Brรผssel: 29km, 7 Schleusen (zu Tal), 1 Hebebrรผcke, 5,5Mh, 7h
9/ Brรผssel > Klein Willebroek: 21km, 1 Schleuse, 7 Hebebrรผcken, 3Mh, 3h30

2025 #5 Rรผckblick in Bildern 2014 – 2024

Zehn Jahre schon!!! Boot fahren und bloggen…

Die Zahl der Besucher unseres Blogs ist von 294 im Jahre 2014 auf 9161 Ende 2024 stetig gewachsen. Dabei wurden im letzten Jahr 32 000 Seiten angeschaut. Im Jahr 2022, als die Maas Hochwasser fรผhrte, hatten wir sogar 39 000 Zugriffe. Diesen Erfolg hรคtten wir uns nie gedacht.

Zur Erinnerung und in Erwartung der in wenigen Tagen startenden neuen Saison hier ein paar Bilder von unseren Fahrten mit unserer LINSSEN YACHTS „New Classic Stundy 36 AC“ alias der VAGABOND.

2014 : Paris

2015 : Vecht

2016 : Maas – Mosel -Saar

2017 : Friesland – Amsterdam

2018 : Seine – Somme – Schelde

2019 : Zeeland – Randmeeren

2020 : Ardennen

2021 : Belgien

2022 : Groningen – Emden

2023 : Sambre, Yonne und Meer

2024 : Berlin

2023 #7 Von der Sambre zur l’Oise (Teil 2)

Im letzten Beitrag haben wir die „Bergstrecke“ von der belgisch-franzรถsischen Grenze bis zum Ort Etreux beschrieben. Am 20. Mai geht es weiter talwรคrts. Wรคhrend der 5.Etappe erreichen wir nรถrdlich von Compiรจgne die Oise.

Auch wenn hier die meisten Schleusen mit Fernbedienung aktiviert werden, begleiten uns auf diesem Teil die Schleusenwรคrter(innen) von VNF. Es gibt ein paar Hebe- und Drehbrรผcken zu bedienen. Das รผberlรคsst man noch nicht einem Automaten!

Unsere Schleusenwรคrter sind ausgesprochen nett, motiviert und hilfsbereit. Zum Muttertag gibt es sogar Blumen fรผr die Mรผtter an Bord der beiden Schiffe BALU und VAGABOND.

Auf der ersten Etappe zwischen Etreux und Vadencourt liegen 19 Schleusen und 3 zu hebende Brรผcken. Auch wenn die Strecke recht kurz ist, brauchen wir dazu gute 6 Stunden.

Auf der kanalisierten Sambre liegen die Wehre und Schleusen nah beieinander. Da vor einer Woche hier noch Hochwasser war, ist der Wasserstand noch hoch. Wir sind auf Talfahrt, so stรถrt die Strรถmung beim Ausfahren aus den Schleusen wenig.

Die Fahrt verlรคuft entspannt. Die Strecke stellt keine besonderen Anforderungen. Berufsverkehr trifft man kaum. Nur wenige Frachter verkehren hier (noch). Dies รคndert sich aber auf der l’Oise und der Seine.

Erst 2021 wurde die gesamte Strecke von der Meuse in Namur bis zur Oise bei Pont L’Evรจque wieder erรถffnet. Die Hoffnung auf den Bootstourismus ist gross. Ohne den Willen der Regionalverwaltung zu Investitionen, wรคre der Kanal wohl geschlossen geblieben. Neue Kanalbrรผcken waren nรถtig, um die Schiffbarkeit wieder herzustellen.

Auch hier ist die Landflucht gross, manche Orte wirken wie Potemkinsche Dรถrfer. Trotzdem, oder gerade weil es so ist, lohnt sich die Reise รผber die malerische Sambre. Der Weg ist geruhsam, und bildet eine gute Alternative zur Meuse (eventuell Ardennenkanal) und Marne nach Paris.

Es fehlt allerdings noch an gut ausgestatteten Liegeplรคtzen. Hรคfen wie Hautmont oder Chauny sind eine Ausnahme. Oft haben wir an einer Kai-Mauer gelegen.

In la Fรจre gibt es in 10 Minuten Entfernung vom Kai einen Supermarkt Leclerc und einen Lidl.

Die Stadt Chauny wurde im 1. Weltkrieg vรถllig zerstรถrt. Im Anschluss wurde sie wieder vollstรคndig, teils im Art Dรฉco Stil, aufgebaut. Viele Gebรคude, wie etwa das Rathaus oder der Bahnhof, zeugen noch von dieser prachtvollen Zeit. Damals wurden die Kanรคle noch ausschliesslich fรผr den Frachtverkehr gebraucht. Mit dem Niedergang der industriellen Blรผtezeit war auch dies zu Ende.

Wir nutzen die Zeit im kleinen, gemรผtlichen Clubhafen in Chauny zum Waschen und Ausruhen (BALU und VAGABOND crew).

2 Tage bleiben wir in Chauny. Der Hafen liegt am Stadtrand. Zum Besuch der Stadt benutzen wir unsere Fahrrรคder.


Zusammenfassung:

  • Teil 1: Bergstrecke (flussaufwรคrts von Belgien kommend)
    • Erqueliennes > Hautmont : 18 km, 3h, 3 Schleusen
    • Hautmont > Landrecies : 38 km, 5h30, 7 Schleusen
    • Landrecies > Etreux : 20 km, 3h, 3 Schleusen
  • Teil 2: Talstrecke
    • Etreux > Vadcourt: 13km, 6h, 19 Schleusen
    • Vadencourt > Ribemont : 19 km, 4h, 9 Schleusen
    • Ribemont > La Fรจre : 18 km, 3h, 8 Schleusen
    • La Fรจre > Chauny : 11 km, 2h, 4 Schleusen
    • Chauny > Compiรจgne : 40km, 6h, 4 Schleusen

2021 #25 Vorbei an Charleroi nach Namur

Wir haben schon viel gehรถrt von diesem Teil der Sambre. Vor allem in Revin sind im Sommer oft Belgier aus Mons oder von der Sambre. Sie kennen diesen Weg genau. Wenn man dann nachfragt, lautet die kurze Antwort: „Fahrt schnell an Charleroi vorbei…“ Vor dieser Stadt wird immer wieder gewarnt, vergleichbar mit Creil an der l’Oise: „nur nicht halten…“.

Bei genauerer Betrachtung gilt zunรคchst Folgendes zu notieren:

  • die Strecke ist sehr kurvenreich und teilweise unรผbersichtlich
  • die Sambre ist eine wichtige Verbindung fรผr den Frachtverkehr zwischen der Meuse/Maas und dem Nord-Westen Belgiens
  • zwischen Seneffe am Canal Charleroi-Bruxelles im Westen und Namur an der Meuse gibt es keinen Hafen und nur wenige รœbernachtungsmรถglichkeiten

Wir entscheiden uns, den Weg in einer Etappe zurรผckzulegen. Es gilt, 10 Schleusen in Talfahrt zu รผberwinden. 3 auf dem Kanal und 7 auf der Sambre.

Fรผr die 48 km werden wir rund 11 Stunden brauchen.

Somit brechen wir schon frรผh, kurz nach 7h auf. Noch ist es ruhig auf dem Wasser.

Canal Charleroi-Bruxelles bei Seneffe

Gegen 11h erreichen wir die Sambre im Westen von Charleroi. Der Berufsverkehr hat stark zugenommen. Die Kohle -und Stahlindustrie wurde grรถsstenteils durch Chemie und Recycling Unternehmen ersetzt.

Schleuse Marcinelle

Grรผne oder rote Pfeile weisen beim Zusammenfluss des Kanals und der Sambre auf Gegenverkehr hin. Hier gilt es aufzupassen! Es geht sehr eng zu.

Zusรคtzlich muss man berรผcksichtigen, dass zwischen den Schleusen Montignies s/ Sambre und Roselies Linksverkehr vorgeschrieben ist! An den Brรผcken und Schleusentoren wird darauf aufmerksam gemacht.

Schleuse Roselies

Ab der Schleuse Roselies รถffnet sich das Tal etwas, auch wenn die Sambre kurvenreich bleibt. Jetzt wechselt die Industrielandschaft mit landschaftlich schรถnerem Umfeld ab.

Man kann abschliessend sagen, dass nur Charleroi eine Durststrecke ist, die allerdings nach knapp einer Stunde vergessen ist.

Wer den Weg in 2 Etappen zurรผcklegen will, dem bleiben insgesamt 4 Haltemรถglichkeiten:

  • Halte bei Auvelais (hier sind wir nach ~ 6,5h)
  • Oberwasser der Schleuse Auvelais (hier sind wir nach ~ 7h)
  • Oberwasser der Schleuse Mornimont (hier sind wir nach ~8h30)
  • Halte bei Florifoux in der Nรคhe der Abtei von Floreffe (hier sind wir nach ~9h)

An den Schleusen liegt man wahrscheinlich am besten. Dort fahren die Frachter mit geringer Geschwindigkeit. Ausserdem ist dort der Landzugang sichergestellt.

Noch etwas kann auf der Sambre รผberraschen!!

Wie schon erwรคhnt ist die Sambre auf der gesamten Strecke nicht sehr breit. An einigen Stellen gibt es spezielle Umkehrbecken. Trotzdem fahren einige grosse 110m Frachter von Namur kommend die Sambre rรผckwรคrts zu Berg!!! Hier kann der UKW Kanal 10 und ein gutes Fernglas sich als sehr hilfsreich erweisen.

Rรผckwรคrts fahrender Frachter (kein Linksverkehr!)

Gegen 17h kommt die Abtei von Floreffe in Sicht. Wenn man Zeit hat, kann man hier am Steg einen Stopp machen und die Abtei besichtigen.

Wir fahren vorbei, weiter nach Namur, wo wir gegen 18h ermรผdet aber zufrieden an der Kaimauer festmachen. Gerade rechtzeitig zum Feierabendbier!

2021 #18 Ziellos nach Norden

Am 31. Juli wurde die Navigation auf der Meuse und Maas wieder komplett freigegeben.

Unseren ursprรผnglichen Plan รผber die Vogesen in Richtung Lyon zu fahren, haben wir lรคngst aufgegeben (1).

Plannung 2021

Unser Plan B war, รผber den Canal des Ardennes in Richtung Paris zu fahren. Aus Zeitgrรผnden hatten wir uns dann entschlossen, nicht mehr nach Paris sondern „direkt“ zur Sambre aufzubrechen. Von dort aus sollte es dann flussabwรคrts รผber Belgien zurรผck ins Winterlager (2).

Daraus wurde dann auch nichts, weil der im Frรผhjahr wieder erรถffnete Ardennenkanal, nach den Hochwasserschรคden und des Algenbefalls erst Anfang August nur bis nach Attigny geรถffnet werden sollte. Die Durchfahrt bis zur l’Aisne und Sambre sollte dann wieder ab Mitte August mรถglich sein, …nach VNF Angaben frรผhstens ab dem 9!! . An 2 Stellen kam es durch das Hochwasser zu Ufereinbrรผchen. Diese Wahl hรคtte unsere Wartezeit um mindestens 2 weitere Wochen verlรคngert (NB: am 15. August haben wir immer noch keine gesicherte Information รผber die Wiedererรถffnung).

So brechen wir am 31. Juli (wie die vielen Boote, die mit uns in Charleville-Mรฉziรจres in Warteposition waren, wieder nach Norden auf: zunรคchst Richtung Namur (3).

Dort treffen wir am 2. August ein, nachdem wir in Revin, Vireux und Dinant jeweils Etappe gemacht haben.

Diesmal รผbernachten wir an der Kaimauer. Auch hier hat das Hochwasser seine Spuren hinterlassen. Einige Festmacher sind aus ihrer Verankerung gebrochen.

Es regnet weiterhin ohne Unterbrechung bis am nรคchsten Morgen. Die Strรถmung der Meuse ist immer noch stark.

Da wir dieses Jahr unbedingt zur Sambre wollen, denken wir, von Namur ausgehend, flussaufwรคrts รผber die Sambre in Richung Frankreich zu fahren (NB: Die Sambre ist seit dem 1. Juli nach 15 Jahren wieder vollstรคndig befahrbar).

Schon recht frรผh um 8h legen wir an der Kaimauer in Namur ab, und brechen gemeinsam mit dem niederlรคndischen Boot „COFELICA“ zur Sambre auf.

Als wir von der Meuse kommend in die Flussmรผndung der Sambre einbiegen, bekommen wir eine ungewรถhnlich starke Gegenstrรถmung zu spรผren. Unsere Geschwingigkeit sinkt auf 4 – 5km/h. Es regnet wieder stรคrker.

Die Sambre ist normalerweise ein eher ruhiges und schmales Flรผsschen. Trotzdem ist sie eine wichtige Verbindung fรผr die Berufschifffahrt zum industriellen Zentrum um Charleroi.

Gegen 9h ruft uns „COFELICA“, ein ehemaliger Berufschiffer, รผber Funk auf Kanal 77 an, um nachzufragen, ob „wir es fรผr sinnvoll halten unter diesen Bedingungen die Reise fortzusetzen„.

Man muss hinzufรผgen, dass auf der kurvenreichen Strecke nur ein bis zwei Haltemรถglichkeiten existieren. Es gibt keine Hรคfen. Die Gegend gilt als „unsicher“. Um an Charleroi „vorbeizukommen“ braucht man unter normalen Bedingungen mehr als 5 Stunden.

Wรคren wir alleine gewesen, hรคtten wir schon frรผher umgekehrt. Somit war die Entscheidung schnell gefรคllt . RรœCKZUG NACH NORDEN! aber zunรคchst noch ohne Ziel.

Die Angst vor neuem Hochwasser treibt uns soweit wie mรถglich nun die Meuse flussabwรคrts.

Wir steuern Huy an, unsere รผbliche Etappe zwischen Namur und Lรผttich. Zwischenzeitlich, seit der Schleuse Andenne, gesellt sich auch „EVA“ (ein belgisches Boot) zu unserer kleinen Gruppe. Als COFELICA und EVA an Huy vorbeifahren, schliessen wir uns frag -und fast willenslos an und fahren weiter.

So geht es bis zur belgisch-niederlรคndische Grenze. Wegen der Hochwasserschรคden ist der Hafen in Lรผttich fรผr Besucher gesperrt.

Nun heisst es zu entscheiden. Weiter auf der Maas und zurรผck nach Maasbracht und Ende! oder zum Albertkanal in Richtung Antwerpen. Unsere beiden Begleiter biegen in den Albertkanal ein, wir folgen (4).

Ohne eine genaue Vorstellung, wie es weitergehen soll, machen wir im kleinen aber guten Hafen „Kanne“, etwa 2km, nach der Abbiegung nach Antwerpen, fest.

Dort finden wir auch „EVA“ wieder. Die Crew von EVA ist sehr hilfsbereit. Sie sind aus der Gegend von Brรผgge und helfen uns bei unserer Entscheidung. „COFELICA“ hat es weitergetrieben,…

Der Hafen ist abgeschlossen und besitzt den รผblichen Service. Das Restaurant am Platz ist gut besucht.

Hafen Kanne

In Kanne ruhen wir uns 2 Tage aus. Zur Stadt Maastricht ist es ein Katzensprung mit dem Rad. Der Weg ist zwar etwas lรคnger zum Zentrum, verglichen mit dem Hafen Maastricht Marina in Pietersplas, aber schรถner, ruhiger und gut zu befahren.

Brรผcke bei Kanne, Richtung Maastricht

Das neue Ziel steht nun fest : die historischen Stรคdte in Flandern: Gent, Brรผgge,… Antwerpen werden wir wohl auslassen aus Zeitmangel. 2018 waren wir dort.

Albert – Kanal mit Sicht auf den Hafen Kanne

Nach 2 Tagen brechen wir รผber die kleinen Kanรคle in Richtung Westen auf.

Zunรคchst noch ein paar Zahlen:

Charleville-Mรฉziรจres > Revin : 5h / 20km / 7 Schleusen
Revin > Vireux : 3h30 / 20km / 6 Schleusen / 1 Tunnel
Vireux > Dinant : 5h / 30km / 7 Schleusen / 1 Tunnel
Dinant > Namur : 4h30 / 27km / 6 Schleusen
Namur > Kanne : 11h / 74km / 4 Schleusen

2021 #7 Ca y est!.. presque

Man kann sich immer beschweren, kritisieren und fragen: warum so, wieso das, wann endlich, wo…..? Man kann sich aber auch darรผber freuen, dass die Impfkampagne langsam Fahrt aufnimmt und somit das Ende dieses Tunnels in Sicht kommt, auch wenn noch vieles im Ungewissen bleibt. Die Gesundheit aller hรคngt mehr denn je von der Vernunft des Einzelnen ab.

Was uns anbelangt, unsere Impftermine stehen fest!

2020 war die Lage zur gleichen Zeit noch nicht so klar. Erst am 30. Juni haben wir das Boot wieder ins Wasser gelassen. Mitte Juli ging es dann los, auch wenn wir wegen den Wegsperrungen nur bis in die Ardennen kamen. Trotzdem haben wir es voll genossen, unterwegs auf dem Wasser, zu Fuss oder mit dem Fahrrad.

Die Aussicht auf die baldige Impfung vereinfacht die Planung! Bis zum Saisonende bleiben somit noch etwa 4 – 5 Monate bis Oktober. Auch wenn die Infektionszahlen noch hoch sind, fangen einige Lรคnder an, รผber „ร–ffnungen und Lockerungen“ nachzudenken. Somit kann man auch wieder ans Reisen denken. Das ist zur Zeit der Fall in den Niederlanden, Belgien und Frankreich. In Frankreich wird die 10 km Beschrรคnkung am 2. Mai aufgehoben und die „Terrassen“ รถffnen Mitte Mai.

Wie schon vormals erwรคhnt, wird es fรผr die grosse Deutschlandtour wohl trotzdem nicht mehr reichen. Wir wollen uns einfach Zeit nehmen fรผr diese Reise: beim Fahren, beim Besichtigen,… beim Verweilen.

Auch in Belgien , Frankreich und den Niederlanden bleiben uns noch ein paar „weisse Flecken“ und viel zu sehen:

  • Die Sambre und einige Kanรคle in Belgien mit ihren tollen Hebewerken z.B.
  • Die Kanรคle und Flรผsse sรผdlich von Paris bis zum Mittelmeer
  • Der Niederrhein in den Niederlanden รถstlich des Amsterdam-Rhein-Kanals
  • usw.

Im Sommer soll der Sambre-Oise-Kanal nach 15 Jahren wieder voll befahrbar sein. Soweit wir informiert sind, steht das genaue Datum noch nicht fest. Es handelt sich รผbrigens um ein Projekt, dass von verschiedenen Organisationen gefรถrdert wird, um den lokalen Tourismus (wieder) anzukurbeln. Man kann es nur wรผnschen und hoffen, dass es wie auf der belgischen Maas, zwischen Namur und der franzรถsischen Grenze, viele Besucher und Boote anlockt.

Der Ardennen-Kanal soll voraussichtlich im Mai wieder nach 2 Jahren Sperrung geรถffnet werden (AVIS A LA BATELLERIE Nยฐ FR/2020/03473). Die Schleusentreppe im Ardennenkanal mit ihren 26 Stufen auf 6 km sollte man schon mal bei schรถnem und schlechten Wetter befahren haben. 8 Stunden werden benรถtigt. Bei gutem Wetter sind die 8 Stunden aber kein Problem, da man genรผgend Zeit findet, um die schรถne Landschaft zu erleben. Anhalten ist รผbrigens nur auf halber Strecke nach Absprache mit VNF mรถglich.

!!! Noch ein Rat aus eigener (schlechter) Erfahrung: die รผbliche Durchfahrthรถhe von 3,50m ist auf dem Ardennen-Kanal nicht garantiert. Es sind eher 3,45m… Wir haben es einmal ohne vorsorglich gelegten Cabrio versucht….. Gleich in der ersten Schleuse nach Le Chesne blieben wir beim Ausfahren unter der Brรผcke hรคngen. Nach dem ersten ร„rger und dem รผblichen „Es hรคtte auch schlimmer kommen kรถnnen…, hat „Powertap“ dann fรผr den Rest der Reise sehr gute Dienste geleistet (siehe Bild).

Beschรคdigtes Cabrio (Halte Attigny)

Beide wieder zur Verfรผgung stehenden Alternativen, Sambre (sowie der Sambre-Oise-Kanal) und Ardennen-Kanal, geben wieder mehr Freiheit und Sicherheit. Das รถffnet wieder neue interessante Wege durch die Natur in Nordfrankreich. Auch wenn die Sambre in Belgien zum Teil durch eine, wenig attraktive Industrielandschaft fรผhrt.

Somit zeichnet sich auch unser Plan langsam ab:

Wie jede Saison lassen wir ein paar Tage verstreichen, nachdem wir unser Boot wieder in Besitz genommen haben, bevor wir „in See stechen„.

Zunรคchst gibt uns die Maas zwei Richtungen vor: nach Norden flussabwรคrts, also Niederlande und Deutschland, nach Sรผden nach Belgien und Frankreich.

Wenn die Corona-Beschrรคnkungen auch รผber den Sommer in den Niederlanden in Kraft bleiben sollten, kann man davon ausgehen, dass die Fahrsituation 2021 der von 2020 รคhnelt. Damals war wenig Bewegung, die Eigner blieben grossteils in ihren Heimathรคfen. Somit gab es wenig Platz fรผr Passanten. In diesem Falle werden wir uns aller Wahrscheinlichkeit nach flussaufwรคrts auf der Maas bewegen.

Zunรคchst mal Richtung Sรผden! also und aus Gewohnheit im Uhrzeigersinn ๐Ÿ™‚ ๐Ÿ™‚

Paris (auf der Seine)

Die Sache mit dem Uhrzeigersinn ist nicht nur ein Spleen des Kapitรคns sondern hat auch einen praktischen Grund. Sieht man mal von Hochwasser ab, sind die Wasserstรคnde im Mai noch korrekt auf der Maas und recht problemlos zu befahren. Im Herbst fรผhrt im Osten Frankreichs der Wassermangel oft zu Beschrรคnkungen oder gar zur Schliessung der Kanรคle. Das Risiko dann irgendwo festzusitzen, ist dem entsprechend hรถher.

Mit anderen Worten: Im Frรผhjahr nach Sรผden รผber die Kanรคle im Osten. Die Rรผckreise im Herbst รผber die Wasserwege im Westen (Seine, Oise, Canal du Nord, Sambre…).

Zunรคchst auf der Maas von Maasbracht bis nach Namur.

Namur

In Namur angekommen, stellt sich spรคtestens die 1. Frage: Wie weit ist die Maas / Maas-Kanal befahrbar?

Vorlรคufiger Tรถrnplan 2021 // Stand April 2021 // Vagabond
  • Bis zur franzรถsischen Grenze oder weniger > je nach Lage, Abzweigung zur Sambre in Namur,
  • Bis Charleville-Mรฉziรจre > Abzweigung Ardennen-Kanal oder weiter
  • Bis Toul?

Wenn alles offen ist, werden wir zunรคchst weiter auf der Maas bleiben und nicht zur Sambre ausweichen.

Charleville-Mรฉziรจre

In Charleville-Mรฉziรจre, falls sich nichts geรคndert hat, muss dann die Enscheidung fallen (2. Frage) weiter nach Toul via Verdun oder zum dann hoffentlich geรถffneten Ardennen-Kanal?

!!! Da auf der Strecke bis Toul kaum Mรถglichkeiten bestehen Diesel zu bunkern, nutzen wir die Tankstelle von „Ardenne Nautisme“ in Pont ร  Bar. Dazu muss man etwa 1 km in den Ardennen-Kanal reinfahren.

Ardennen-Kanal

Die Ardennenstrecke bietet zwei Optionen in Richtung Paris. Entweder bis zur l’Oise, d.h. Seine aufwรคrts von Westen kommend oder durch die Champagne via den L’Aisne-Marne-Kanal von Osten kommend zur Marne.

Sillery (Kanal L’Aisne-Marne)

Lagny (Marne)

Beide Wege sind interessant aber sehr unterschiedlich. Da der „Rรผckweg“ aus oben genannten Grรผnden oft รผber die l’Oise und den Canal du Nord fรผhrt, ist wohl die Marne Strecke die 1. Wahl. Ausserdem ist der Ardennen-Kanal bis zur Abzweigung in Richtung Marne sehr ruhig und idyllisch. Die Champagne hat ihren Champagner,… Frachtverkehr ist hier auch geringer als auf der Seine und l’Oise im Westen.

Der Weg nach Toul lohnt sich auch, landschaftlich und geschichtlich. Er ist die erste Wahl, wenn man weiter in den Sรผden will.

Verdun (Liegeplatz am Kanal)

Man sollte auf jeden Fall in Verdun einen Stop einplanen. Der Liegeplatz ist zentral gelegen und alles Sehenswerte, ist zu Fuss oder mit dem Fahrrad zu erreichen. Im Sommer sind die Plรคtze hier gefragt und gezรคhlt. „3er Pรคckchen sind dann keine Seltenheit.

Ab Verdun sind die Schleusen nicht mehr automatisiert. Sie werden noch von einem Schleusenwรคrter oder Wรคrterin bedient. Diese fahren dann von Schleuse zu Schleuse und erwarten das Schiff an der nรคchsten. Die Anzahl der manuel bedienten Schleusen nimmt von Jahr zu Jahr ab, da die Automatisierung schrittweise weiter ausgebaut wird.

Canal de la Meuse (Ex-Canal de l’Est)

Der Hafen von Toul ist sehr gut gelegen und gut gefรผhrt. Hier findet man auch in der Nรคhe eine Tankstelle. Kanister nicht vergessen! Das gilt รผbrigens fรผr ganz Frankreich. Die Zahl der Bootstankstellen hat sich in den letzten Jahren sehr stark verringert!

Falls man die Reise fรผr ein paar Tage unterbrechen will, liegt der Bahnhof in Sichtweite. Es lohnt sich auch mit Zug oder Bus in die naheliegende Stadt Nancy zu fahren. Wie so oft, sind Hรคfen auch wunderbare Kulissen fรผr romantische Hochzeitsfotos.

Hafen in Toul

In Toul (3. Frage) hat man jetzt die Qual der Wahl: nach Osten in Richtung zum Rhein durchs Elsass,

Hebewerk „Plan inclinรฉ“ in Azwiller

nach Sรผd-Osten in die Vogesen, nach Westen nach Paris oder weiter in den Sรผden durch die Bourgogne, warum nicht bis zum Mittelmeer!

Die Enscheidung hรคngt dann wie so oft von der verfรผgbaren Zeit und dem Zustand der jeweilen Wasserwege ab,… 2016 waren wir das letzte Mal in Toul.

Falls man sich entschieden hat bis nach St. Jean de Losne zu fahren, muss man dort (4. Frage) den Weg nach Paris wรคhlen: entweder durch die Bourgogne oder an der Loire entlang. In beiden Fรคllen erreicht man so etwa 80 – 100 km sรผdlich von Paris die Seine.

Hafen Arsenal (Paris)

Zur Planung ein paar Vergleiche (basierend auf unserer persรถnlichen Erfahrung und Fahrweise):

  • Maasbracht> Paris (via l’Oise) : 3 – 4 Wochen
  • Maasbracht > Toul : 3 Wochen
  • Toul > Strasbourg : 2 Wochen
  • Toul > St. Jean-de-Losne : 2 Wochen
  • Toul > Paris (via Marne) 3 Wochen
  • Toul > Paris (via St. Jean-de-Losne) : 6 Wochen

Als Beispiel kรถnnte man dann folgenden Tรถrn machen:

Maasbracht > Toul > St. Jean-de-Losne > Paris : 9 Wochen.

Noch haben wir die Qual der Wahl, die nahe Zukunft wird uns zeigen, was, wann, wie und wo passieren wird…

Falls wir dann nach Sรผden im Uhrzeigersinn fahren werden, wรคre es fรผr die Rรผckreise sicherlich schรถn, wenn dann die Sambre offen wรคre und wir uns fรผr diesen Weg entscheiden kรถnnten.

Hafen Cergy (L’Oise)
L’Oise > Canal du Nord

Also …. die 5. Frage > Paris > Compiรจgne > zur Sambre statt รผber den Canal du Nord. Ab dann entweder weiter รผber die Sambre nach Namur und รผber die „klassische Variante“ (Maas) zurรผck nach Maasbracht oder รผber die belgischen Kanรคle nach Brรผssel und Maastricht auf Entdeckungstour.

Aber, manchmal stellen sich die Fragen einfach nicht, weil die aktuelle Lage einfach den Weg vorschreibt.