2017 #1 Auf der Maas zum Waal

Am Donnerstag, dem 4. Mai, brechen wir von Maasbracht, unserem « Heimat »Hafen Van der Laan, für unsere Reisesaison 2017 auf.

Für die Maas- Etappe nehmen wir uns Zeit und sehen vor in 3 Tagen in den Maas-Waal-Kanal einzufahren: also Maasbracht > Venlo > Leukermeer > Linden.

In Linden sind wir zum ersten Mal. Hier ist ein neues grosses Wassersportgebiet entstanden, das mit unterschiedlichen Freizeitangeboten lockt: Segeln, Schnellfahren, Wasserwandern,…

2017 Tour 1-12

Wir übernachten im Hafen WV Kraaijenbergse Plassen. Dort machen wir am langen „Meldesteg“ fest.

2017 Tour 1-11

Über die Maasstrecke gibt es ansonsten nichts « Neues » zu berichten (siehe die Beiträge aus unseren Reisen 2014 et 2015).

Am nächsten Tag geht es zum ersten Mal auf den Waal (Rhein). Wir sind gespannt.

Maastour 2015 #1

Die ersten 4 Etappen: Maasbracht > Maasbommel

Tour 2015-1 

  • 1. Etappe: Maasbracht > Roermond:

Nachdem wir mehrere Tage bei schönem Wetter in Maasbracht geblieben waren, ging die Tour am 14. Mai los. Zunächst fuhren wir bis Roermond in den Hafen Nautilus. Für die Strecke braucht man 2-2,5 Stunden, je nach Wartezeit an der Schleuse Linne. Die Kosten für den Hafen sind fix mit Strom, Wasser, Duschen inbegriffen. Das Restaurant ist recht gut. Es war allerdings etwas laut wegen einer Geburtstagsfeier.

Schleuse Linne
Schleuse Linne
  • 2. Etappe: Roermond > Venlo:

Zwischen Roermond und Venlo müssen 2 Schleusen überwunden werden. Die Fahrt dauert 4,5 Stunden. Wir fahren im Allgemeinen mit 10km/h. Der Stadthafen in Venlo ist ganz neu gestaltet und in die Stadtarchitektur eingebettet. Wir haben den Jachthafen  flussabwärts, ausserhalb der Stadt bevorzugt. Auch wenn er direkt neben einem Containerladeterminal liegt, ist er sehr angenehm. Zur Stadt sind es 4km und man braucht 15 Minuten mit dem Rad.

Venlo
Venlo

Der Empfang und die Ausstattung sind gut. Ansonsten günstig: 12€ / Nacht. Wer deftiges Essen mag, sollte das Restaurant versuchen. Man hat einen schönen Ausblick über den Hafen.

MV de Maas
MV de Maas
  • 3. Etappe: Venlo > Mook:

Auf der Strecke liegen einige gut ausgestattete Häfen. Die meisten Passantenhäfen sind allerdings für eine Übernachtung nicht geeignet. Sie liegen sehr unruhig, vor allem wegen des Schiffsverkehrs. Eigentlich hatten wir vor, in t’Leuken zu übernachten, aber wegen des schlechten Wetters sind wir bis Mook gefahren. Die Fahrt dauert 6,5 Stunden. Auf der Strecke liegt eine Schleuse. Der Berufsverkehr ist nicht sehr stark.

Bei Wanssum haben wir die „EMILY“ gekreuzt…. ein Mitglied der deutschen Linssen Eigner Vereinigung LYEV. Kurz darauf ist uns die erste „Classic Study“ unterwegs begegnet. Eine CS28 Sedan.

Übernachtet haben wir im Hafen „Eldorado“. Ein grosser Hafen mit einem kompletten Serviceangebot. Was uns gestört hat ist die Preispolitik : „alles extra“ ausser Liegeplatz und Wasser. Strom, Dusche, Wifi, Abwasser…  alles muss extra bezahlt werden. Da der Grundpreis mit 22 € schon recht hoch ist, erscheint uns dies ärgerlich. Es ist eher ein Platz zum längeren Aufenthalt… und für Leute, die Komfort suchen. Es gibt viele Restaurants in der Nähe. Wir haben vom Bowling profitiert!

Bevor wir am nächsten Morgen weitergefahren sind, haben wir wegen unserer Kinder noch einen Stop im Passantenhafen von Cuijk gemacht; denn dort gibt es eine Bahnverbindung nach Düsseldorf, zum Flughafen.

Passantenhafen Cuijk
Passantenhafen Cuijk
  • 4. Etappe: Mook > Maasbommel:

Die Maas ist hier schon recht breit.

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Die Landschaft ist sehr lieblich. Es sind einige Freizeitschiffer unterwegs.

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Das Wetter wurde zunehmend schlechter. Wir hatten viel Wind und haben uns für 2 Tage Tage im Hafen WV De Golden Ham installiert. Der Hafen ist eher einfach. Hier sind vor allem Segler festgemacht. Der Empfang ist gut und herzlich. Es herrscht eine gemütliche Ambiente. Das Bier kostet 1 € und die Übernachtung 11€. Duschen sind allerdings etxra, Wifi ist frei!

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WV De Golden Ham

Wir haben das windige Wetter ausgenutzt, um die Umgebung etwas „zu ergehen“. Der Ort Megen liegt auf dem linken Ufer, und ist mit einer Fähre leicht zu erreichen. Es ist ein idyllisches kleines Dorf.

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Der Spaziergang lohnt sich. Zum Abschluss gab es eine Tomatensuppe im „Effe bitte“ (http://terraseffezitte.nl). Sehr zu empfehlen!