2018 #7 Update > Wegsperrung auf der Maas

ALLE ANGABEN UNTER VORBEHALT UND OHNE GARANTIE.

Stand 2.Juni

Die Sperrung ist seit Samstag Morgen 2. Juni aufgehoben. Somit kann die Maas wieder gesamt befahren werden. Allerdings gilt für einige Teilabschnitte noch die Tiefenbegrenzung von 1,60m.


Stand 31. Mai

Seit gestern sind wir in Charleville im Hafen. Bei der Ankunft heißt es zunächst, das Cabrio abbauen; denn die Durchfahrthöhe zum Hafen ist auf 3m beschränkt. Allerdings sind es zur Zeit eher 3,50m, da der Wasserstand wegen der Arbeiten sehr niedrig ist. Die Anlegeplätze außerhalb des Hafens, direkt auf der Maas, sind alle schon belegt.

Wie alle hier, warten auch wir auf die Aufhebung der Sperrung. Da die Baggerarbeiten nicht weit vom Hafen entfernt stattfinden, sind wir  mal hingefahren, um uns die Sache aus der Nähe anzuschauen.

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Ein VNF-Verantwortlicher erklärt uns, dass die Arbeiten nun bald abgeschlossen sein werden. Er geht davon aus, dass die Strecke , frühestens am Wochenende, aber sicherlich Anfang nächster Woche wieder freigegeben wird. Um es genauer zu sagen, wird im Moment eine schmale Fahrrinne mit 1,60m Tiefe freigelegt, um den wartenden Booten die Weiterfahrt zu ermöglichen. Es wird wohl noch etwas dauern, bis alle Hochwasserschäden behoben sind: an den Schleusen, den Staudämmen und an der Maas…

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Stand 26. Mai / 15h30: Breaking news

Die Durchfahrt von REVIN ist ab Morgen früh neun Uhr möglich bis zum Hafen von Charleville. Die totale ¨Öffnung  wird voraussichtlich im Laufe der nächsten oder übernächste Woche möglich werden.

VNF Sperrung 25-05-2018

VNF Update:

Direction Territoriale Nord-Est Situation post crues sur Canal de la Meuse

Bulletin d’information du vendredi 25 mai 2018

Mesdames et Messieurs les usagers de la voie d’eau,

dans la suite des opérations de remise en exploitation du canal de la Meuse après les épisodes de crues hivernales, sont informés de la situation du réseau sur cet itinéraire.

À ce jour, le 25 mai 2018, les mesures suivantes sont en vigueur :

Canal des Ardennes :
• Aucune restriction, navigation possible au mouillage garanti sur l’ensemble du canal.

Canal de la Meuse :
– Section amont : de Troussey à Pouilly sur Meuse

• À compter du 25/05/2018 à 12h00, navigation ouverte sur l’ensemble de la partie amont de la Meuse sous limitation de mouillage à 1,6 mètre (avis FR/2018/05438 & 06882)

– Section aval : de Pouilly sur Meuse à Givet

  • Depuis le 17/05/2018, navigation ouverte jusqu’à l’écluse 42 de Mézières sous condition de mouillage limité à 1,6 mètre (avis FR/2018/06882),
  • depuis le 17/05/2018, arrêt de navigation de l’écluse 42 de Mézières à amont de l’écluse 43 de Montcy (pont rail de Charleville), en raison d’atterrissements (avis FR/2018/07201),
  • à compter du 26/05/2018 à 09h00, navigation ouverte de l’amont de l’écluse 43 de Montcy (pont rail de Charleville) à l’écluse 49 d’Orzy sous condition de limitation du mouillage à 1,60 mètre (avis FR/2018/07199),
  • depuis le 30/04/2018, retour aux conditions normales de navigation en aval de l’écluse 49 d’Orzy à la frontière franco-belge (avis FR/2018/06519).

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Prévisions pour les jours à venir :

Selon l’avancée des opérations de dragage, la section encore interdite à la navigation sur la Meuse aval, entre l’écluse 42 et l’amont de l’écluse 43, sera ouverte sous condition de mouillage limité à 1,6 mètre, dans les jours à venir.

Le responsable d’arrondissement Environnement, Maintenance et Exploitation

Pierre VEILLERETTE

./.

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Stand 25. Mai

Die Strecke zwischen Schleuse n°28 de Dun sur Meuse n°20
de Bras sur Meuse ist ab heute wieder frei.  D.h. grob gesagt, es ist wieder möglich von Sedan nach Toul (oder umgekehrt) zu fahren. Achtung Tiefenbegrenzung 1,60m besteht weiterhin. Das weiter unten gesagte, bezüglich der Sperrung REVIN <> CHARLEVILLE-MEZIERES besteht weiterhin.


Stand 22. Mai

Die Baggerarbeiten bei der Schleuse Dames-de-Meuse sind ab dem 24. Mai geplannt. Wenn die Arbeiten erfolgreich durchgeführt werden können, wird die Strecke (von Norden kommend) bis Charleville-Mézières zum Hafen voraussichtlich ab dem 28. Mai geöffnet.  Zur Zeit ist die Strecke ab REVIN gesperrt.

Allerdings bleibt die Passage der Schleuse Mézières weiterhin, bis vorraussichtlich „Anfang“ Juni, geschlossen, .  Die dort notwendigen Arbeiten sind ab dem 1. Juni vorgesehen, vorrausgesetzt, dass es keine Verzögerungen bei „Dames-de-Meuse“ gibt.

Die Durchfahrt zum Canal des Ardennen (oder weiter auf der Meuse) wird somit erst möglich, wenn diese Arbeiten an der Schleuse Mézières mit Erfolg abgeschlossen sind. Allerdings ist zu beachten, dass die Wassertiefenbeschränkung auf 1,60m weiterhin besteht. Die dort nötigen Arbeiten werden später durchgeführt.

 

Die Sperrung zwischen Revin und Charleville-Mézières


Stand 18. Mai

Ein Artikel in einer französischen Tageszeitung greift das Thema ebenfalls auf.

Danach sollte sich die Situation nächste Woche langsam verbessern.

Stand 14. Mai 9h: 

Sperrung bis 27. Mai (voraussichtliche Öffnung ab 28.Mai)


Gesperrt ist, vereinfacht gesagt, die Strecke (von Norden kommend) ab der Schleuse n° 49 ORZY (nach Revin) bis zur Schleuse n°40 DOM-LE-MESNIL (nach Charleville-Mezières)

Die Teilstrecke zwischen N° 49 und n° 46 wird wahrscheinlich ab 25. Mai wieder geöffnet.  Was aber an der Situation nichts ändert, da die Strecke ab n°44 weiterhin gesperrt ist und weil der „letzte“ Hafen in Revin ist.

Die Ausbaggerarbeiten haben sich verzögert,….


Wer in Richtung Toul fahren möchte, sollte wissen, dass die Strecke vor (von Norden kommend) Verdun  vorraussichtig bis Ende Juni gesperrt ist.

VNF hat uns versichert, die Internet Informationen zu aktualisieren.

Der Canal L’Aisne – Marne ist weiterhin geschlossen bis zum 27. Mai 2018 (ebenfalls vorraussichtliche Öffnung ab 28. Mai).

 

 

 

2018 #4 Wegsperrungen unterwegs

In Maastricht erfahren wir zufällig beim Besuch des Bootsshop, daß die Maasroute in Frankreich zur Zeit gesperrt ist.

Eine Überprüfung der Information bei VNF bestätigt die schlechte Nachricht. Die Überschwemmungen am Anfang des Jahres haben hier einige Spuren hinterlassen.

Stand 5. Mai:

http://www.vnf.fr/avisbat/RechercheAvisWebAction.do?page=telechargerPDF
Achtung: Die Seite „Cartographie“ ist nicht auf dem letzten Stand.

Von Belgien kommend kann man bis Revin fahren.

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Hafen Revin

Gesperrt ist, vereinfacht gesagt, die Strecke bis Charleville-Mezière. Zur Zeit sind wir in Namur. Anfang nächste Woche werden wir dann entscheiden, wie es weitergehen soll.

Wer in Richtung Toul fahren möchte, sollte wissen, dass die Strecke vor (von Norden kommend) Verdun bis Ende Juni gesperrt ist.

Der Canal L’Aisne – Marne ist geschlossen bis zum 27. Mai 2018.

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2016 #13 Unterwegs auf der Meuse

Unterwegs auf dem Boot  hat man reichlich  Zeit, sich die Uferlandschaft genauer anzuschauen.

Hier  ein paar Bildeindrücke. Die Bilder entstanden auf der französischen Maas, der Meuse, im Sommer 2016.  Ob Naturlandschaft, Details oder Alltägliches, es gibt immer etwas zu sehen. Man muss halt nur hinschauen…

2016 #5 Von Verdun nach Metz

 

Auf der Mosel gibt es nur wenige Häfen, die für grössere Schiffe (über 8m) geeignet sind. Nach 2h30 Stunden Fahrt finden wir mit 2 anderen Booten in einem kleinen Hafen in Crosny sur Moselle gerade noch Platz.

Wegen der starken Strömung 4km/h und dem engen nur 1m20 tiefen Kanal erweist sich die Einfahrt in den Hafen äusserst schwierig.

Der Hafen wird vom nahgelegenen Campingplatz verwaltet.

Von Verdun bis Metz braucht man etwa 30 Stunden. Dabei geht es zunächst weiter über die  kanalisierte Maas, den Rhein-Marne Kanal und die Mosel.

Zwischen Verdun und Saint Mihiel sind die Schleusen noch mechanisch. Ein Mitarbeiter der VNF begleitet uns. In der Vor und Nachsaison muss man sich am Vortag spätestens um 15 Uhr telefonisch anmelden.

In Amply sur Meuse findet man einen ruhigen Liegeplatz vor der Schleuse. Im Ort gibt es eine Bäckerei.

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Hier übernachten wir mit „Tiger“.

Der Weg führt uns weiter nach Saint Mihiel. Im Frühjahr muss man auf schwimmendes Holz sehr aufpassen. Es kann vorkommen, dass ein Schleusentor von einem grösseren Holzstück blockiert wird wie hier in Commercy.

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Nach Toul führt der Weg noch durch den Tunnel von Foug. Er ist etwa 800m lang.

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Wir bleiben ein paar Tage im schönen und gut ausgestatteten Hafen von Toul.  Samstags bietet er sich an als Hintergrund für Hochzeitsfotos. Eine Tankstelle liegt etwa 600m entfernt. Toul ist eine alte Festungsstadt. Ein Besuch lohnt sich.

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Eigentlich war alles anders geplant. Von Toul aus wollten wir zunächst nach Nancy und dann in Richtung Elsass und Saar. Aber wegen Hochwasser, Streiks und defekten Schleusentoren haben wir uns dann anders entschieden.

Wir fahren zunächst einmal die Mosel runter in Richtung Deutschland. Die 1. Etape bringt uns von Toul in etwa 6 Stunden nach Pont à Mousson in den Stadthafen. Dort empfangen uns einige aufgebrachte und verständnislose Boote aus USA, Australien, Niederlanden und Deutschland.

Im Hafen ist für den nächsten Tag ein Hafenfest angesagt. Zu unserer Überraschung sind die Gastboote aber nicht willkommen geheissen. Wir müssen weg, und sofort!!! Es ist 17h. Kein Mensch war vorher informiert worden. Zunächst versuchen wir noch die Hafenleitung zu überreden, uns wenigstens übernachten zu lassen. Wir würden dann alle sehr früh losfahren. Nicht zu machen. Um 17h30 entscheiden wir uns gemeinsam in Richtung Metz loszufahren. Wir übernachten im kleinen Klubhafen von Corny sur Moselle. Der Hafen ist eigentlich nicht geeignet für Boote über 10m. Aber die freundliche Hafenmeisterin, die auch den Campingplatz leitet, findet uns einen Platz nach fast 9h Fahrt… Achtung: die Einfahrt ist sehr eng und nicht tief. Bei grosser Strömung eine riskante Angelegenheit.

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Weiter geht es nach Metz. Das Hochwasser zwingt uns zu einem längeren Aufenthalt. Wir haben Glück im Unglück. Hier liegt der schönste Hafen auf unserer Reise. Er liegt geschützt in einem Seitenarm der Mosel, direkt im Stadtzentrum. Hier bleiben wir 10 Tage und profitieren von der schönen, angenehmen und interessanten Stadt.  20016 Tour-1 Maas-70

2016 #3 Pont à Bar – Verdun

124 km trennen Pont à Bar von Verdun. Mit dem Boot sind das etwa 20h. Wir kommen nach 5 Tagen in Verdun an.  Dort bleiben wir ein paar Tage.

Man kann es natürlich schneller haben, aber wir wollen von der Natur profitieren. Hier fand vor 100 Jahren ein Teil des 1. Weltkrieges statt. Ebenfalls ein Grund sich etwas umzuschauen. Hier an der Maas wurde Geschichte geschrieben. Sowohl die vielen Festungsanlagen als auch die Soldatenfriedhöfe zeugen davon.

Von Pont à Bar fahren wir nach Sedan mit seiner beeindruckenden Festungsanlage.

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Wie schon in Givet, öffnet der „Hafen“ erst im Juni. Die Stege sind noch nicht installiert.  Es ist Platz für 4 Boote. Die übernachtung kostet (inkusive Strom) 12€. Wir legen uns wie eine englische Peniche und ein kleineres Schweizer Boot an der Kaimauer fest. Der Hafen wird vom Campingplatz betrieben. Wenigstens haben wir Strom…

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Sedan

Die Stadt gibt ausser der Festungsanlage weniger her. Wir fahren weiter nach Mouzon. Dort finden wir eine kleine aber gut geführte Steganlage für 4-6 Boote. Kosten: 8€ inkusive (auch eine Waschmaschine steht zur Verfügung).

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Mouzon

In Mouzon besuchen wir das „Filz-Museum“. Wenn man sich für diese uralte Technik interessiert, sollte man sich unbedingt etwas Zeit dafür nehmen. Die Erklärungen sind zwar in Französisch, aber am Empfang kann man eine englischsprachige Broschüre erhalten.  Ebenfalls lohnt sich ein Rundgang durch den historischen Stadtkern. Beim Verkehrsamt erhält man einen Plan dazu.

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Unseren nächsten Halt machen wir in Stenay. Der gutgelegene Hafen bietet Platz für 10-12 Boote (9€ inclusive Wasser und Strom). Die Stadt bietet einen schön gelegenen und korrekt ausgestatteten Hafen. Ein Besuch des „Bier-Museum“lohnt sich auf jeden Fall. Dort kann man noch einiges über Bier lernen: Zusammensetzung, Herstellung, Arbeitsmethoden, etc.

In Dun Sur Meuse soll  eine Bootstankstelle existieren. Sie wird von einem Bootsvermieter betrieben. Wie wir aber erfahren, ist diese erst „später im Jahr im Dienst…“  Also immer frühzeitig anrufen und nachfragen.

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In Dun sur Meuse gibt es im Ort einen einfachen Steg mit Strom und Wasser für etwa 8 Boote (Kosten 8€ inkusive).

Ab Dun (Schleuse 27-11) werden die  Schleusen noch von Hand bedient. Ausserhalb der Hochsaison, wird man von einem VNF Mitarbeiter begleitet. Er führt die Schleusung durch. Man muss sich am Vortage vor 15h anmelden (Telefon: 0033 3 29 83 74 21).

Dabei gibt es auch manchmal Überraschungen…

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Schleuse Liny

 

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Schleuse Consenvoye mit „Tiger“

Die Fahrt führt uns vorbei durch eine hügelige Landschaft. Hier wird sehr viel Raps angebaut. „Colza“ wie man auf Französisch sagt. Dieses Öl ist in Frankreich neben Olivenöl sehr geschätzt.

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Saison 2016: Die Vorbereitungen sind im vollen Gange

2016 soll es wieder südwärts gehen. Auf diese Tour freuen wir uns schon lange. Aber diesmal geht es in unsere Heimat! Auch wenn wir diese vor 33 Jahren verlassen haben, kehren wir gerne dorthin zurück. Aber mit dem Boot wird es jetzt das erste Mal sein.

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Wir wollen also über Maas, Saar, Mosel und die Kanäle in die „Heimat“ fahren. Ob es über den Rhein zurück nach Maasbracht gehen, steht noch nicht fest. Ausserdem überlegen wir uns noch eine Variante für die Rückreise. Anstatt, wie gewohnt die Maas runter zufahren. Fragen wir uns, ob es nicht eine gute Gelegenheit wäre , ab Namur einen Abstecher nach Flandern zu machen.

Falls Ihr gute Ideen und hilfreiche Vorschläge habt, zögert nicht, uns einen Kommentar zu schicken.

 

 

Vor einem Jahr in Richtung Paris

Genau vor einem Jahr haben wir unsere 1. Tour nach Frankreich gemacht. Zunächst geht es die Maas aufwärts und dann in den Adressen-Kanal. In Belgien gibt es einige nette Häfen wir hier bei Huy. Als wir dort waren, haben sich 4 Linssen-Yachts getroffen: Maria-Anna, Regina, Laguna und unsere Vagabond.

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Törn 3-2014 Cergy > Maasbracht

Sommertörn mit unserer TNCS 36 AC von Cergy > Seine > Paris > Marne > Ardennen > Maas > Maastricht > Maasbracht

  • Etappe 1: Cergy (Port de plaisance) > Paris 
    L’Oise > Seine
    8h – 80 km – 3 Schleusen

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    Hafen- Cergy

    Der Hafen von Cergy ist sehr empfehlenswert. Ausstattung, Lage und Empfang sind insgesamt gut.
    Zwischen Cergy und Paris gibt es nur wenige Haltemöglichkeiten.

    Cergy
    Cergy

    Wir haben einen Stop in Rueil-Malmaison gemacht. Der Liegeplatz liegt schön, aber er ist ohne jeglichen Service. Um nach Paris zu fahren, gibt es 2 Möglichkeiten: über die Seine oder über den Canal St. Martin. Wir haben die Seine- Strecke bevorzugt.
    Über die Seine geht es an der „Défense“ vorbei, mein Arbeitsplatz….

    La Défense - Paris
    La Défense – Paris

    Im Hafen „Arsenal“ gibt es im Sommer immer Plätze. Man kann sich natürlich auch voranmelden. Die Liegegebühren sind „parisgerecht“ und liegen bei 50 € inklusive allem Service. Der Hafen ist nachts gesichert und bewacht.
    TIPP: es ist empfehlenswert sehr früh morgens nach Paris aufzubrechen, am besten während der Woche. Ab 11Uhr morgens ist die Seine  stark befahren, vor allem wegen der „Bateaux Mouches“. Morgens sind nur die Lastkähne unterwegs. Alle haben es eilig, nehmen sich die Vorfahrt und verursachen stärkere Wellen… Immer hinter sich schauen und an engen Stellen auf jeden Fall diesen Booten oder den Frachtkähnen absolute Vorfahrt gewähren.

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    L’Arsenal
    Paris
    Paris
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    Bateaux Mouches auf der Seine
    • Etappe 2: Paris  > Reims
      Seine > Marne > Canal latéral à la Marne > Canal de l’Aisne à la Marne
      40h – 240 km – 38 Schleusen
      Die Fahrt über die Marne ist schön, am Anfang in der Nähe von Paris und „am Ende“, in der Champagne ab Chateau-Thierry bis Condé sur Marne. Liegeplätze gibt es wenige aber ihre Ausstattung ist korrekt.Vagabond 2014-3-32
      Unsere Etappenziele waren Nogent sur Marne, Lagny sur Marne, Meaux , Chateau-Thierry, Mareuil sur Ay und Condé sur Marne. Unser Favorit war Mareuil sur Ay. Landschaftlich reizvoll ist die Strecke von Chateau-Thierry bis Epernay.

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      Meaux
      Auf der Marne bei Epernay
      Auf der Marne bei Epernay

      TIPP: Vorsicht in der Schleuse von St. Maur. Sie ist hoch und mit Metallspundwänden versehen. Am besten die Fender horizontal anbringen! Treibstoff gibt es im Hafen von Nogent sur Marne. Er liegt zwar laut (in der Nähe der Autobahn), aber man isst sehr gut direkt im Hafen, der Empfang ist angenehm. Der Hafen ist nachts gesichert.

      Nach Condé sur Marne geht es in den canal l’Aisne à la Marne. Als erstes muss man den Tunnel von Billy nehmen, er ist zwar recht lang (2,5 km) aber beleuchtet und belüftet. Wir haben nicht in Reims übernachtet sondern in Sillery, ein guter Platz mit allem Service.
      TIPP: Falls ein Besuch von Reims auf dem Programm steht, fährt man besser von Sillery mit dem Bus.

      Attigny
      Attigny
  • Etappe 3: Reims >  Maastricht
    Canal de l’Aisne à la Marne > Canal des Ardennes > Meuse > Canal Albert > Canal  de Harcourt à Visé
    65h – 390 km – 90 Schleusen
    Nach Reims geht es in die Ardennen. Achtung es gibt kaum Anlegemöglichkeiten zwischen Reims und Attigny. Wir haben in  Variscourt übernachtet. Dort gibt es einen ruhigen Liegeplatz. Allerdings ohne jeglichen Service. Ausserdem sind die Liegeplätze recht klein für  3-6 Boote.
    Unser letzte Haltestelle vor der Schleusenkette war Attigny, eine gute Möglichkeit die nötigen Einkäufe zu machen.

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    Attigny

    Man braucht etwa 6 Stunden bis Le Chesne.

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    Canal de la Meuse Schleuse 46

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    Die Schleusen sind fast alle automatisch gesteuert. 3 Systeme gibt es: Radar, Stab („Perche“), Funkfernbedienung (2 Varianten: mit und ohne Unterscheidung der Fahrtrichtung: Bergfahrt Blauer Knopf, Talfahrt Grüner Knopf).
    TIPP: Immer die Telefonnummern des zuständigen Wartungs-Notdienst bereithalten. Es kommt vor, dass die Schleusen nicht funktionieren. Dann sollte man Hilfe anfordern, falls man nicht unnötig lang warten will…

    In Pont-a-Bar haben wir wieder einen Tankstopp gemacht. Dort kann man auch etwas an Bootsausstattung kaufen, zum Beispiel Fender…

    Anschliessend braucht man noch 3 Tage bis zur belgischen Grenze. Hier gibt es überall Liegeplätze, die recht gut ausgestattet sind.

    Fumay an der Maas
    Fumay an der Maas

    Die Anzahl der Boote nimmt ebenfalls zu. Die Maas ist stärker befahren als der Ardennen Kanal.
    TIPP: An einen guten Scheinwerfer denken, der Tunnel von Ham ist eng, nicht sehr hoch und nicht beleuchtet.

    Wegen eines Streiks der VNF Mitarbeiter der letzten Schleuse vor der belgischen Grenze, lagen wir 3 Tage in Givet fest.

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    Givet
    Schleuse Les 4 Cheminées - Givet
    Schleuse Les 4 Cheminées – Gibet

    Anschliessend ging die Reise im Konvoi weiter durch Belgien.

    Auf der Maas in Belgien
    Auf der Maas in Belgien
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    Maastricht Marina – Pietersplas

    Die schönste Strecke liegt zwischen der französischen Grenze und Namur. Ausserdem sind die Häfen recht gut ausgestattet. Wir haben allerdings Belgien recht schell durchfahren mit nur eine Stop in Dinant und Huy.

    Die Strecke ab Namur ist sehr industrialisiert.

    Von dort ging es direkt nach Maasbracht in die Maasbracht Marina (Ex. Pitersplas). Sehr guter Hafen!

  • Von Cergy bis Maasbracht haben wir 114 Motorstunden gebraucht. Wir sind am 31. Juli weggefahren und am 26. August angekommen nach 24 Reisetagen (abzüglich 3 Streiktagen). Durchschnittlich sind wir 4 – 5 Stunden am Tag gefahren.TIPP:  Es nutzt nicht viel schnell zu fahren Maasabwärts. Meistens wird man an den grossen Schleusen zum Warten gezwungen. Auf den Fall immer der Berufsschiffahrt Vorfahrt gewähren. Und Achtung auf die starken Strömungen und Turbulenzen, die entstehen, wenn die Frachtkähne in den Schleusen sich bewegen.
    Lanaye
    Grenzscheuse – Lanaye (B)
    in der Schleuse Lanaye
    in der Schleuse Lanaye
    Schleuse Grands-Malades bei Namur
    Schleuse Grands-Malades bei Namur

    An unserem Zielort angekommen installieren wir uns an unserem Liegeplatz. Von hier aus werden wir noch einige Tagestouren unternehmen. Die Tour 3-2014 geht dann langsam zu Ende.
    Vagabond 2014-3-28