2021 #5 Es wird wohl so schnell nichts

CORONA hält uns (immer) noch in Schach! Vor ein paar Tagen hat der französische Président sich dann doch noch zu einem neuen „Lockdown“ durchgerungen. Der offizielle Sprachgebrauch „Elément de langage“ sagt jetzt bei uns „verschärfte Massnahmen und weiterreichende Einschränkungen“, Lockdown ist veraltet! Für uns hier in den Yvelines, meint der Président und der hier zuständige Préfet damit: bis zum 2. Mai gilt Maskenpflicht im öffentlichen Raum (ausser im Wald oder Park), 10km Bewegungsbeschränkung um den Wohnsitz, keine Besuche ausser Familie, nicht „lebenswichtige“ Geschäfte sind wieder geschlossen. Ab Mitte Mai soll dann, falls…., langsam das öffentliche Leben wieder „hochgefahren“ werden. Für die Altersgruppe 60+ beginnt die Impfkampagne (frühstens) am 16. April, nachdem die über 70 Jährigen die Priorität hatten.

Ansonsten steigen die Ansteckungszahlen fast überall in Europa, überall gelten Beschränkungen, zumindest beim Grenzübertritt.

Um es kurz zu sagen: abgesehen vom näherkommenden Impfhorizont sind wir genauso weit wie 2020.

Für unsere Bootssaison heisst das, dass wir zunächst von der Rosenblüte zuhause profitieren können. Also wird es zum zweiten Mal eine kurze Saison. Was natürlich auch einen Einfluss auf unsere Planung haben wird.

Jetzt kann man schon sagen, dass aus dem ewigen Projekt der Berlinfahrt wohl sicher wieder nichts wird in dieser Saison.

2020 hat gezeigt, dass viele in den Niederlanden liegende Boote auch den Sommer dort geblieben sind und sich wenig bewegt haben. Anders gesagt, die sonst oft für Passanten frei werdenen Anleger waren von den Eignern belegt. „Rien ne va plus

2020 hatten wir uns dann kurzfristig entschieden, wieder nach Frankreich zu fahren. Wir kamen dann bis in die Ardennen. Die Meuse war ab Charleville-Mézière leider nicht befahrbar. Wegen des Lockdowns im Frühjahr hatten sich Algen und andere Wasserpflanzen breit gemacht.

La Somme

Wir hatten damit schon auf dem Ijsselmeer 2017 bei Hoorn und auf der Somme 2018 schlechte Erfahrung gemacht.

Somit sind wir in den Ardennen geblieben und haben die Zeit zum Wandern und Radfahren genutzt. Wer Natur, Landschaft und Ruhe liebt, der fühlt sich hier sicherlich wohl. Uns hat es sehr gut gefallen, das Maastal mal ausgiebiger zu „erfahren“ (!). Bisher, wenn unser Ziel „Paris“ war, fuhren wir eher zügig durch die Ardennen und konzentrierten uns auf Strömung, Wind, die Tunnel und Schleusen. Der Maasradweg führt von Langres im Osten Frankreichs bis zum Rhein-Maasdelta an der Nordsee.

Dames de Meuse

Im Mai werden wir dann entscheiden, wie die Saison in diesem Jahr aussieht. Auch wenn Berlin wohl „ins Wasser fällt“, bleiben noch genug Möglichkeiten. Die Reise in die Ardennen hat uns gezeigt, dass es auch im näheren Umfeld, viel zu sehen gibt. Vielleicht werden wir dieses Jahr wieder in den Niederlanden bleiben und von unserer Museumskarte Gebrauch machen.

Enkhuizen

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