2020 #15 Freie Fahrt

Inzwischen liegen wir in Anseremme, wo wir noch 2 Tage verweilen wollen, bevor wir uns in Dinant in „Startposition“ bringen.

Früher als erwartet, erreicht uns die offizielle Nachricht, dass die Wartungsarbeiten an der Schleuse von Hun beendet sind, und dass die Schleuse ab 6h am 1. September wieder bedient wird.

Am Vorabend hatten wir noch überlegt, wie wir die nächsten Tage bis zum ursprünglich vorgesehenen Öffnungstermin verbringen sollen.


De : NtS – SPW <avisbatspw@periskal.com>
Date : 31 août 2020 à 20:23 +0200
À :siggi.gunther@gmail.com
Objet : (Mise à jour) NtS – Meuse: Manœuvre interrompue

Accident

================= Modification =================

(mise à jour : le chantier de réparation est terminé plus tôt que prévu, la navigation peut reprendre dès ce mardi 01 septembre 2020)

Meuse, à partir du 12 août jusqu’au lundi 31 août 2020 inclus.
Ecluse de Hun (cumulée 28.453).

Interruption de navigation suite à un accident d’un bateau avec le vantail de porte amont droit.

Le chantier de remise en état de la porte endommagée étant terminé, l’écluse est à nouveau accessible à partir de ce mardi 1er septembre, dès 6h00.

Wie beschlossen, fahren wir morgens bis nach Dinant mit der Absicht, die wartenden Berufsschiffer „vorbeifahren“ zu lassen. Als wir in Dinant ankommen, stellen wir fest, dass es sehr ruhig auf dem Wasser ist… Kurz entschlossen melden wir uns an der Schleuse Dinant an. Wir sind auf Talfahrt, die Schleuse ist „oben“. Ohne Verzögerung werden wir geschleust. Der Schleusenwärter erkundigt sich noch bei uns nach unseren Absichten. Vorsichtig sagen wir, dass „wir, je nach Verkehr, bis Namur zu fahren gedenken„. Er teilt uns mit, dass er seine Kollegen über unsere weitere Fahrt und das Ziel Namur informiert.

Wir fahren an einigen geparkten Frachtern vorbei. Es ist immer noch sehr ruhig. Die Kapitäne und ihre Besatzungen sind wohl nach Hause gefahren, um die Wartezeit zu überbrücken. Die Nachricht der früheren Öffnung hat sie wohl alle überrascht.

Auf dem ganzen Weg sind wir alleine, alle 7 Schleusen sind auf „grün“ geschaltet und vorbereitet. So kommen wir sehr zügig durch und früh am Nachmittag in Namur an.

Dort hat sich die gute Nachricht noch nicht rumgesprochen. Wir werden im Hafen mit Erstaunen empfangen.

Nachdem unsere Rundreise (Maas, Mosel, Rhein, Maas) ins Wasser gefallen ist, hatten wir uns überlegt, einen Abstecher über die Sambre und die Kanäle in Belgien zu unternehmen.

Da dieser Rückweg über Brüssel wegen Wartungsarbeiten zur Zeit nicht möglich ist, fahren wir am nächsten Tag, wie gewohnt über die Maas in Richtung Winterlager weiter.

Ab Namur ist wesentlich mehr Verkehr. Die Sommerpause ist beendet, der Rückstau wird aufgearbeitet. Trotz Wassermangel und der angesagten Bootsregruppierungen kommen wir auch hier gut voran, da viele Frachter unterwegs sind.

Wir machen Station in Huy und Lüttich.

Im Hafen von Huy sprechen wir kurz mit dem Hafenmeister über die Saison 2020, die für alle auf der Maas/Meuse liegenden Häfen oder Liegeplätze eine Katastophe ist.

Wir können da nur zustimmen! Wir waren oft alleine oder nur zu zweit. Dort wo wir in früheren Jahren oft Angst hatten, einen freien Platz zu ergattern, fanden wir gähnende Leere. Am deutlichtesten sieht man dies in Charleville-Mézière.

Die Statistik des wallonischen Wasserwegeverwalters sprechen für sich: Dieses Jahr sind zum Beispiel an der Schleuse „La Plante“ in Namur nur halb so viel Schiffe geschleust worden wie noch im letzten Jahr …

Von Lüttich geht es dann nach Maastricht. Da wir am nächsten Morgen weiter wollen, suchen wir einen freien Platz an der beliebten „Mauer“ in der Stadt. Dort kann man 3 x 24h liegen ohne Kosten, allerdings auch ohne Service. Die Nähe zum Zentrum hat natürlich ihren Reiz.

Am 5. September erreichen wir unseren Winterhafen, 4 Wochen früher als geplant. Jetzt heisst es für die nächsten Tage Putzen.

Anseremme > Namur : 27km / 5h / 7 Schleusen
Namur > Huy : 27km / 5h20 / 2 Schleusen
Huy > Lüttich : 31km / 4h30 / 2 Schleusen
Lüttich > Maastricht : 25km / 4h / 1 Schleuse
Maastricht > Maasbracht : 38km / 6h / 2 Schleusen

2020 #14 In Waulsort

Von Givet kommend fahren wir also in Richtung Waulsort. Auf dem Weg liegen zwei Schleusen: Hastière und Waulsort.

In der Schleuse Hastière erhalten wir unsere Durchreiseerlaubnis „Permis de circulation„. Bei der ersten Einreise auf einem wallonischen Gewässer, wird eine SPW-Nummer zugewiesen. Diese Nummer identifiziert das Boot und den Besitzer. Bei späteren Einreisen gibt man seine SPW-Nummer an und erhält dann den für die aktuelle Reise gültigen Permis (eine Erlaubnis für eine Ein/Ausreise).

In Waulsort angekommen, finden wir gleich einen freien Platz am Aussensteg. Es sind hier Schwimmstege mit Strom und Wasser. Wir zahlen 14€/Nacht. 2017 hat ein starkes Unwetter einen Teil der Sanitäranlagen und die „Capitainerie“ zerstört.

Waulsort war früher ein beliebtes Ausflugsziel und Urlaubsort an der belgischen Maas. Einige ehemalige Hotels erinnern an diese Vergangenheit. Heute ist Waulsort vor allem ein Ausgangspunkt für Wanderungen und Besichtigungen des naheliegenden Schlosses Freyr.

Aus unerklärlichen Gründen haben wir bisher den Hafen von Waulsort gemieden. Unser üblicher erster oder letzter Anleger an der französisch-belgischen Grenze ist der Hafen von Anseremme. Anseremme liegt unweit von Dinant und ist wesentlich ruhiger als die Touristenhochburg, Dinant, an der belgischen Maas.

Vielleicht liegt es einfach daran, dass der Hafen keinen direkten Zugang zum Ort hat und dass es im Ort ausser einem Bio/Alternativladen keine Einkaufsmöglichkeiten gibt. Der Hafen liegt am rechten Ufer der Maas.

Die Lage hat aber auch seine Vorteile. Man liegt sehr ruhig und sicher…

Zum Ort gelangt man mit einer kleinen Fähre, die in den Sommermonaten vom Hafenmeister bedient wird. Sie ist übrigens sehenswert, da sie ausschliesslich mit Muskelkraft bedient wird.

Passage d’eau
Zugleine

Wenn man dann einmal angekommen ist, versteht man, dass es noch eine zweite Möglichkeit gibt, um auf das linke Ufer zu gelangen. Man muss etwa 1 km flussaufwärts bis zur Staustufe gehen, dort kann man die Maas dann überqueren. Von dort aus führt auch eine Strasse auf dem rechten Ufer nach Hastière, wo es Einkaufsmöglichkeiten gibt.

Kirche in Hastière

Eine etwa 5km lange Wanderung führt uns vom Hafen auf die Anhöhen oberhalb des Hafens und weiter flussabwärts zu den Felsen gegenüber des Schlosses Freyr. Von hier oben hat man eine sehr schöne Sicht auf den Ort, den Hafen und das Schloss von Waulsort.

Der Weg führt dann durch den Wald wieder zum Maasufer.

Am nächsten Tag unternehmen wir mit dem Rad einen Abstecher zum Schloss Freyr.

Es liegt flussabwärts am linken Ufer zwischen Waulsort und Anseremme, an einer der schönsten Stellen des Maastales in Belgien. Der gegenüberliegende Felsen ist ein beliebtes Kletterziel für erfahrene und geübte Bergsteiger.

Rocher de Freyr

Wir beschränken unseren Besuch auf den „französichen Garten“ des Schlosses. Das Schloss wird seit ein paar Jahren instand gesetzt. Es ist in Privatbesitz, kann aber nach Anmeldung auch besichtigt werden. Zur Zeit ist die Anzahl der Besucher beschränkt (Corona-Massnahmen).

Es hat sich also gelohnt, in Waulsort Station zu machen und auch diesen Ort und seine Umgebung zu erkundschaften.

2020 #13 In Wartestellung

Seit ein paar Tagen wissen wir, dank der Informationen des wallonischen Wasserstraßenbetreibers, dass die Arbeiten an der Schleuse bis zum 7. September erledigt sein sollen. Auf Facebook findet man einige Fotos , die das Voranschreiten der Arbeiten zeigen. Wir sind also zuversichtlich, dass die Wartezeit nach fast vier Wochen langsam zu Ende geht. Möglicherweise sogar ein paar Tage früher,…

Die Nachricht des Unfalls in der Schleuse von Hun (nördlich von Dinant) erhielten wir in Laifour. Um uns die Zeit zu vertreiben und trotzdem langsam voran zu kommen, nutzen wir alle möglichen Anlegestellen und verweilen dort mindestens 2-3 Tage. Jetzt ist die Maas kein Weg sondern ein Ziel!

Hier nochmals eine kleine Zusammenfassung. Wir können ausgiebig die wunderschöne Landschaft und Natur geniessen: Die Hügel des Maastales, die Nebenflüsse, die Befestigungsanlagen, die Schiefergruben, die Denkmäler und Mahnmale,…

In den 4 Wochen, die wir jetzt in den Ardennen unterwegs sind, haben wir etwa 250km mit unseren Klapprädern oder zu Fuss zurückgelegt.

Es ist wirklich schade, dass diese Region immer weniger von Booten aus dem „Norden“ besucht wird!

Trotz einiger Boote, die wegen der Sperrung festliegen, sind die Anleger, abgesehen von Revin, meist leer.

Wenn wir mal von den Sperrungen wegen Wassermangel und Algenbefall absehen, haben wir dieses Jahr recht wenig Probleme mit den Schleusen in Frankreich. Die Wartezeit überschreitet selten 20′ bis ein Angestellter der VNF die Schleuse wieder in Betrieb setzt.

Schleuse n° 56 Montigny

Etwas länger müssen wir allerdings warten, als wir zum Tunnel von Ham kommen. Als wir die Schleuse erreichen, ist sie auf „Doppel-Rot“ (hors service) geschaltet. Die beiden Schleusen, vor und nach dem Tunnel, sind nicht automatisiert und werden von jeweils einem Schleusenwärter bedient. Da wir feststellen, dass niemand anwesend ist, rufen wir bei VNF in Givet an: „Arbeiten im Tunnel, Dauer unbekannt,…wir informieren sie,… warten sie…

Da wir verstehen, dass es möglicherweise etwas länger dauern kann und leichter Wind aufkommt, fahren wir aus dem Schleusenkanal wieder flussaufwärts heraus und suchen eine Anlegemöglichkeit. Wir machen unterhalb der Hebebrücke am Kanal-Eingang fest.

Wir richten uns für eine Wartezeit von 1 Stunde ein. Dies gibt uns Zeit für kleine Wartungsarbeiten am Boot. Das Caprio muss wegen der geringen Durchfahrthöhe für die Tunneldurchfahrt abgelegt werden. Beim Ablegen ist eine Naht geplatzt. Also Zeit für die (Not) Reparatur, die bis zum Saisonende halten wird.

Nach 1h30 rufen wir wieder bei VNF an. Zunächst wird uns mitgeteilt, dass es besser sei nach Vireux zurückzufahren. Gesagt, getan, wir wenden und fahren flussaufwärts zurück. Nach etwa 1km klingelt das Telefon wieder, jetzt erhalten wir die Information, dass der Weg nun für VAGABOND frei ist. Also wieder wenden und los gehts zum Tunnel. Anschliessend bleiben wir noch 3 Tage in Givet, dann läuft unsere Vignette ab,… Am 27. August verlassen wir Frankreich.

Ausnahmsweise habe wir dieses Jahr eine 30 Tage Vignette genommen. Wir haben keine Lust, nochmals eine zu kaufen. Die Preispolitik der VNF ist für längere Aufenthalte gedacht: 57,21€ (Tag), 77,01€ (Woche), 139,27€ (Monat), 485,68€ (Jahr). Anders gesagt: 1 Jahresabonnement kostet soviel wie 8,5 Tage !

An der Grenz- Schleuse „Les 4 Cheminées“ geben wir die Fernbedienung zurück und fahren dann zum ersten Hafen in Belgien, nach Waulsort. Dort haben wir bisher noch nie angelegt. Warum, erzählen wir im nächsten Beitrag…. A suivre

2020 #12 Nichts läuft nach Plan

Nach unserem Aufenthalt in Charleville-Mézière treten wir gezwungenermaßen unsere Rückreise flussabwärts auf der Meuse an. Wie schon berichtet, ist die Maas flussaufwärts ab Sedan wegen Wassermangel und Algenbefall bis auf weiteres gesperrt.

Wir entschliessen uns, wieder an unseren gewohnten Liegeplätzen festzumachen, und dort jeweils 2 Tage zu verweilen: Monthermé, Laifour, Revin, Vireux-Wallerand.

Halte in Laifour

Als wir in Laifour uns gegen Mittag gemütlich unter den Bäumen in den Schatten setzen, erhalten wir per email folgende Nachricht des wallonischen Wasserstraßenbetreibers:

Accident

Meuse, à partir du 12 août 2020 pour une durée indéterminée.
Ecluse de Hun (cumulée 28.453).

Interruption de navigation suite à un accident d’un bateau avec le vantail de porte amont droit.

Durée d’intervention inconnue à ce jour vu les dégâts importants nécessitant de gros travaux (démontage, réfection avec bétonnage, remontage de la porte).

Schleuse Hun auf unserer Bergfahrt (bei Dinant)

Über eine belgische Facebookgruppe erfahren wir schnell genaueres. Die Bilder zeigen die Schäden.

Ein mit Sand beladener 86m Frachter hat die bergseitige Schleusentür und deren Verankerungen stark beschädigt. Die Spekulationen über die Dauer der Unterbrechung überschlagen sich: 2 Wochen, 4 Wochen, Saisonende…

Das belgische Fernsehen ist vor Ort. Ein Sprecher des Betreibers erklärt, dass die Arbeiten mindenstes eine Woche, voraussichtlich aber länger dauern werden. Erst ab Namur, flussabwärts gibt es auf der Maas Mehrkammerschleusen.

Für uns bedeutet das, dass wir bis auf weiteres festsitzen. Der einzig mögliche Rückweg ist somit zur Zeit gesperrt. Wir hatten uns noch überlegt, ab Namur über die Sambre einen Abstecher über Brüssel zu machen. Aber auch dort sind Arbeiten in den nächsten Wochen vorgesehen.

Unsere Vignette für die französischen Gewässer läuft am 26. August ab. Somit werden wir versuchen, einen provisorischen „Warteplatz“ auf der belgischen Maas zu ergattern. Da wir allerdings nicht alleine sind mit unserem Problem, wird es wohl schwierig werden einen Liegeplatz an den 3 möglichen Anlegestellen: Waulsort, Anseremme oder spätestens Dinant zu finden.

Fürs erste haben wir uns mal für ein paar Tage in Revin installiert. Wie schon erwähnt, gibt es auf diesem Teilstück der Meuse nur Passantenhäfen ohne Schwimmstege und nicht hochwassergeschützt….

Bis Ende August fahren auch, wegen Wartungsarbeiten, keine Züge. Wir hatten diese Möglichkeit bei früheren Reisen auf der Maas schon genutzt, um nach Hause zu fahren, wenn eine Sperrung die Weiterfahrt für längere Zeit verhinderte. So geschah es 2018. Damals wegen Hochwasser.

Also, die bekannte Devise bestätigt sich mal wieder: Man weiss, wann man losfährt (mit dem Boot), man weiss aber nicht, wann man ankommt.

Halte fluviale Revin

2020 #11 Von Givet nach Charleville-Mézière

Der Canal de la Meuse (Canal de l’Est) bis auf weiteres flussaufwärts nur bis Sedan befahrbar.

Damit sind unsere ursprünglichen Pläne und Routenvarianten nicht mehr aktuel. Charleville-Mézière soll somit unsere Endstation sein. Aus einer Rundreise wird also dieses Jahr nichts. Seit ein paar Wochen ist die Ausbreitung des Corona-Virus wieder im Aufwärtstrend. Ob das Konsequenzen auch für uns haben wird, ist noch nicht abzusehen.

Alles spricht dafür, dass diese Bootssaison früher beendet wird.

Von Givet bis Charleville sind es rund 80 km. Da wir kein festes „Ziel“ mehr haben, lassen wir uns Zeit: Radfahren, Wandern, Schwimmen, Lesen, Scrabble,…

Sieht man vom belgischen Teil zwischen Namur und Hastière ab, ist dieses Stück der Maas/Meuse landschaftlich besonders reizvoll. Zumindest sehen wir das so.

Wir fahren in 6 gemütlichen Etappen in Richtung Charleville-Mézière.

Von Hastière in Belgien kommend, kaufen wir an der Grenzschleuse „Les 4 Cheminées“ die Vignette für die Kanalbenutzung : dieses Jahr nehmen wir eine, die nur für 1 Monat gültig ist. Wer übrigens länger als 2,5 Monate in Frankreich bleiben will, kauft besser eine Jahresvignette. Natürlich ist es auch möglich, die Vignette im Internet bei vnf.fr zu kaufen.

Givet > Vireux-Wallerand: 11km – 2h // 1 Tunnel // 3 Schleusen
Vireux-Wallerand > Fumay : 13km – 2h45 // 3 Schleusen
Fumay > Revin : 12km – 3h // 3 Schleusen
Revin > Laifour : 10km – 2h45 // 2 Schleusen
Laifour > Monthermé : 9km – 1h45 // 2 Schleusen
Monthermé > Charleville-Mézière : 23km – 3h // 3 Schleusen

Die Liegeplätze

Insgesamt gibt es hier 10 Anlegestellen. Es sind Passantenhäfen. Ausser den 6 erwähnten Häfen (oder Steganlagen) zählen ausserdem noch Haybes, Chateau-Regnault, Joigny sur Meuse und Nouzonville dazu.

Schwimmstege gibt es in der Sommerzeit in Givet, Chateau-Regnault, Joigny und Charleville-Mézière. Ausser Nouzonville bieten alle Anleger Strom, die meisten auch Wasser. Unsere bevorzugten Liegeplätze, für längere Aufenthalte, sind: Revin und Monthermé. Dort fühlen wir uns wohl. Auch stehen hier Waschmaschine, Trockner und Sanitäranlagen zur Verfügung.

Wie überall hat jeder dieser Liegeplätze seine Vor- und Nachteile.

Givet:
1. Halt nach der Grenze. Die Schwimmstege werden frühestens im Juni installiert. Vorher muss man an der linken Kaimauer festmachen. Leider schliessen immer mehr Geschäfte. Die Stadt lebt heute vor allem vom Tourismus. Ein Stopp empfiehlt sich auch, um das Boot für den nahen Tunnel von Ham vorzubereiten: falls notwendig Caprio abbauen, Scheinwerfer installieren, zusätzliche Fender anbringen…

Givet

VireuxWallerand: ist Kult für uns! 1. / haben wir hier unseren 1. Tauchereinsatz 2014 gehabt, 2/ kann man hier sein Boot auch mal für ein paar Wochen liegen lassen. Die Hafenmeisterin ist sehr gewissenhaft und hilfsbereit. 3./ gibt es hier die besten Pommes Frites überhaupt.

Vireux-Wallerand

Fumay: hier halten wir nicht immer. Aber man findet hier immer Platz. Der Hafen ist gut geführt, aber die Stadt hat wenig zu bieten. Wer sich für Wein interessiert, findet in nächster Nähe einen gut sortierten Weinhändler.

Fumay

Revin: le „Must“, der beste Hafen auf der Strecke. Er liegt in einem toten Arm der Maas, also in einer Sackgasse. Der Hafen ist sehr gut geführt und liebevoll ausgestattet. Jeder, der hier mal gehalten hat, kennt die Hafenmeisterin Catherine. Der Service ist auf gutem Niveau. Viele Besucher bleiben hier länger. Es ist also eher ein „Ferienhafen“. Er wird seltener als Etappe genutzt. Das Risiko dort keinen Platz zu finden ist in normalen Jahren gross. Ganz in der Nähe gibt es einen Supermarkt mit Tankstelle. Viele von den Niederlanden kommenden Boote nutzen die Gelegenheit, um die Vorräte aufzufrischen und zu tanken. Leider bietet Revin nicht sehr viel. Die Stadt war früher ein industrielles Zentrum. Heute stehen viele Häuser leer.

Revin

Laifour: unsere Entdeckung. Ein ruhiger Platz. Hier halten wir zum ersten Mal (siehe Beitrag In und um Laifour).

Laifour

Monthermé: Ein gutes Etappenziel. Das Freizeitangebot ist gut. Der Hafen ist recht gut geführt und bietet den üblichen Service. Die Stadt lebt heute vom Tourismus, liegt an einer der schönsten Maasschleifen und ist somit viel lebhafter als z.B. Revin. Hier nutzen Reisemobile und Boote dieselbe Infrastrukur .

Monthermé

Charleville-Mézière: Eine sehr schöne Stadt. Der Besuch des Ardennenmuseum lohnt sich. Auch zum Einkaufen lädt sie ein. Nahe am Zentrum, liegt der Hafen. Der Hafen hat einen Steg an der Meuse und ein grosses Hafenbecken. Leider ist die Durchfahrthöhe zum Becken durch eine niedrige Brücke sehr begrenzt (etwa 3,20m). Daher legen sich viele Boote an den Aussensteg. Somit macht der grosse Hafen oft einen leeren, verlassenen Eindruck. Er wird heute vom Campingplatz mitverwaltet. Leider scheint das Geschäft mit den Booten wirtschaftlich nicht im Mittelpunkt zu stehen. Dieses Jahr sind wir die meiste Zeit alleine….

Charleville-Mézière (Steg)
Charleville-Mézière (Hafenbecken)

Die nicht benutzten Stege auf unserer Reise.

Joigny
Chateau-Regnault

2020 #10 Von Monthermé zur Semoy

Auf unserem Weg liegt Monthermé.

Die Stadt hat sich in den letzten Jahren zu einem Ausflugsziel an der französischen Maas (Meuse) in den Ardennen entwickelt. Wir sagen übrigens, wie die Franzosen, DIE Ardennen, LES Ardennes. Für die Belgier heisst die Region L’Ardenne (im Singular!). Im Rahmen einer Gebietsreform wurden die historischen und geographischen Regionen in grosse administrative „Regionen“ zusammengeführt. Hier sind wir übrigens im „Grand-Est„, das heisst, in den Ardennen oder in der Champagne oder im Elsass oder in Lothringen. Natürlich nicht zu verwechseln mit „Les Hauts-de-France“ (früher Nord-Pas-de-Calais et Picardie). Es gibt übrigens weder „Le Grand-Ouest“ noch „Le Bas-de-France“, noch nicht auf jeden Fall….

Den Zuspruch hat die Stadt ihrer landschaftlich aussergewöhnlichen Lage an dem hier sehr kurvenreichen Fluss zu verdanken. Aber auch das Semoy-Tal bittet einige Reize. Die Semoy ist ein im Sommer ruhiger Zufluss zur Maas.

Wir nutzen unseren Aufenthalt zunächst zu einer kleinen Wanderung, die uns über die Stadt führt. Wir steigen den Hügel hinter der Stadt hinauf in Richtung zum Aussichtspunkt „La Roche à 7 heures„.

Monthermé (Blick auf die Anlegestelle)

Diese Tour sparen wir uns für unseren nächsten Besuch auf. Keine Angst! Man muss schon den Berg hoch, aber es dauert keine 7 Stunden! Der Name soll dem Ort gegeben worden sein, weil morgens um 7h die Sonne den Felsen in schönes Licht stellt. Von dort hat man eine tolle Aussicht über das Maastal und die Ardennen. Aber später mehr darüber.

Schiefergestein

Bevor wir umkehren schauen wir uns noch das Schiefergestein an, das man hier überall findet. Da die Sonne schon tiefer steht, ergeben sich farblich interessante Reflexe.

Am nächsten Morgen brechen wir mit unseren Rädern ins Semoy-Tal auf. Beim Frühstück haben wir uns die Karte angeschaut. Es gibt verschiedene gut befahrbare Wege. Wir wählen den Weg n°9 aus. Es sind insgesamt etwa 26 km.

Der Weg führt abwechselnd direkt am Fluss vorbei oder über schattige Wege.

Semoy-Tal

Diese Tour ist sehr empfehlenswert.

Manche Strecken (z.B. n°10) sind allerdings eher für Montainbikes gedacht. Dort wechseln die gut ausgebauten Wege mit einfachen Pfaden ab. Da man hier das Tal verlässt, sind diese Wege anspruchsvoller.

Anlegestelle Monthermé

Nach etwa 2h30 sind wir wieder am Boot. Der Hafen von Monthermé ist wie Revin relativ gut besucht. Hier gibt es Platz für 10 – 12 Schiffe. In der Capitainerie steht eine Waschmaschine und ein Trockner zur Verfügung.

Da zur Zeit der Ardennen Kanal gesperrt ist, findet man jetzt häufiger auch Charterboote, die die Maas bis Namur runterfahren.

2020 #9 In und um Laifour

Von Revin bis nach Laifour sind es nur 10 km. 2 Schleusen sind zu überwinden. Der Weg führt vorbei an der Hügelkette „Dames de Meuse“. Auch die nahe liegende Schleuse n°48 trägt diesen Namen.

Schleuse n°48 Dames de Meuse

Seit wir 2014, 3 Tage wegen einer defekten Schleusentür in Revin warten mussten, sind wir etwas unruhig bei dieser Schleuse. Dieses Mal klappt alles problemlos! Gutgelaunt entschliessen wir uns im nahegelegen kleinen Ort Laifour anzulegen und zu den Dames de Meuse zu wandern.

Der Weg beginnt am Bahnhof von Laifour. Zunächst steigt der Weg stark an, bis man den Aussichtspunkt „Dames de Meuse“ nach etwas 1h30 erreicht.

Die Anstrengung lohnt sich! Der Rückweg erfolgt zunächst einige km über das Plateau, bevor es ins Tal zur Meuse runter geht. 16 km ist der Rundweg lang. Wir brauchen dazu etwas weniger Zeit als im Führer angegeben.

Wieder in Laifour angekommen, bestellen wir noch Brot fürs Frühstück am nächsten Tag.

Au Guet apens

Es gibt keinen Bäckerladen in Laifour, dafür aber eine kleine Epicerie.

Sie wird von Thérèse betrieben. Bis vor 2 Jahren betrieb Thérèse auch die Bar des Ortes, mit dem Namen „Guet apens“. Wer die Geschichte der Ardennen kennt, versteht sofort den kleinen Hinweis…. Thérèse ist sehr nett und erlaubt mir am nächsten Morgen wieder vorbei zu kommen, um ein paar Fotos der ehemaligen Kneipe zu machen. Wie am Eingang steht, ist die Bar nun geschlossen „Bar fermé, je suis en retraite„…

Wer gut mit Thérèse steht, bekommt natürlich einen Café angeboten. „Wenn alte Freunde kommen, gibt es auch manchmal etwas mehr„, sagt sie. Thérèse führte die Bar von 1994 bis 2018.

Es ist das erste Mal, dass wir in Laifour angelegt haben. ALs ich mich bedanke und verabschiede, sage ich noch „à bientôt Madame. „NON, je m’appelle Thérèse, je ne suis pas une Madame„.

Wir kommen wieder.

2020 #8 Die belgische Maas

Wenn man, von den Niederlanden kommend, nach Frankreich möchte, gibt es zur Zeit nur wenige Möglichkeiten. Von Maasbracht kommend bietet sich natürlich die Maas an. Auf unseren früheren Reisen 2014, 2016 und 2018 haben wir schon ausführlich darüber berichtet.

Dieses Jahr ist die Situtuation in jeder Hinsicht aussergewöhnlich. Wegen Wassermangels und Algenbefall ist die Maas (la Meuse) nur bis Charleville-Mezière befahrbar. Der Ardennekanal sollte eigentlich dieses Jahr wieder geöffnet werden, aber die Arbeiten haben sich wegen der Corona-Krise verzögert (Voraussichtliche Wiedereröffnung im Sommer 2021). Was aber auch auffällt, und das hängt sowohl mit der santitären Krise als auch mit den Sperrungen zusammen, ist die Tatsache, dass man die Maas, ab Maastricht fast alleine für sich hat!

Das Wasser ist klar wie schon lange nicht mehr und in allen Häfen gibt es genügend Platz. Zusätlich haben wir dieses Jahr kein bestimmte Ziel mehr, somit lassen wir uns Zeit und geniessen die Landschaft.

Huy

Ab Huy, verlässt man langsam die industruielle Umgebung von Lüttich. Unsere bevorzugten Plätze sind Huy, Namur, Anseremme. Auch wenn wir dieses Jahr direkt in Dinant am Kai festgemachen, bevorzugen wir den ruhigen Hafen von Anseremme (entweder im Hafen oder am Steg an der Maas). Ein Klubhafen mit Restaurant.

Dinant ist im Sommer, vor allem am Wochenende stark von Touristen besucht. Leider führt die Hauptstrasse direkt an der Maas entlang, somit kann es manchmal auch laut werden. Wer sich für Geschichte interessiert, kommt an einem Besuch der Befestigungsanlagen in Huy, Dinant und Namur nicht vorbei. Von hier oben, hat man eine tolle Sicht auf das Maastal.

Namur (Stadtteil Jambes mit Blick auf den Hafen)
Namur (Blick auf die Festung vom Hafen aus)

Wir haben diesmal uns das LEFFE (Bier) Museum in Dinant vorgenommen. Der Besuch lohnt sich, wenn man sich ein wenig für Bier und seine Geschichte interessiert. Zum Abschluss kann man dann noch ein Glas dieses typisch belgischen Klosterbieres auf der Aussenterrasse geniessen.

Dinant (Musée de Leffe)
Dinant (mit Steganlage)

In Dinant liegen an diesem Wocheende nur 7 Schiffe. Normalerweise bekommt man hier selten Platz! Da wir Zeit haben, fahren wir nur bis Anseremme weiter, um uns dort vom Trubel zuerholen.

Von Ansremme aus kann man wunderschön an der Maas entlang, flussaufwärts) wandern oder mit dem Fahrrad zum Lesse-Tal (ein Zufluss zur Maas) fahren. Das schöne Wetter lädt zu einem längeren Spaziergang an der Maas ein, vorbei am Schloss von Freyr.

Chateau de Freyr bei Anseremme

Das Schloss kann im Sommer besichtigt werden. Wer will kann sogar dort an einem Steg festmachen oder vom Hafen aus mit dem Bus hinfahren. Die Strasse ist sehr befahren und eignet sich nicht für eien Ausflug mit dem Fahrrad. Wegen Corona ist eine Reservierung notwendig.

Und noch zul Schluss ein kurzer Hinweis für die Kapitäne unter uns. 🙂

In Belgien auf der Maas haben die Schleusen nur Ampeln, um das Einfahren zu steuern. Bei der Aufahrt muss man warten bis das Schleusentor vollkommen geöffnet ist. Es gibt kein Signal.

Manche Tore versenken sich nach unten (bei der Öffnung) und verschwinden im Wasser,… Da kann es dann zu Unfällen kommen, wenn man ungeduldig ist un zu früh loslegt. Also GEDULD ist gefragt! (siehe Foto)

Schleuse „Grands Malades“ bei Namur

Maastricht > Anseremme : 116 km

Maastricht > Lüttich: 24km / 4h / 1 Schleuse
Lüttich > Huy : 34km / 5h / 2 Schleusen
Huy > Namur : 30km / 4h20 / 2 Schleusen
Namur > Dinant: 26km / 5h / 6 Schleusen
Dinant > Anseremme: 2km / 1h20 / 1 Schleuse

Wegen der Corona Beschränungen ist der übliche Permis de circulation nicht notwendig, den man an den wallonischen Grenzschleusen erhält.

Nächster Halt in Givet in Frankreich.

2020 #7 Sperrmeldungen in Frankreich

Stand: 07/08/2020 OHNE GEWÄHR (Auswahl Nord-Ost-Frankreich)

Canal de la Meuse :
anbei die ausführliche Sitution (Quelle VNF)

Von Belgien kommend kann man problemlos, zur Zeit bis südlich von Charleville-Mezières (Abzweigung zum Canal des Ardennen) fahren. Sobald die Algen im Wasser entfernt sind wieder bis nach Verdun. Wegen Wassermangel bleibt aber die Strecke nach Toul geschlossen.

  • Tiefenbeschränkung 1,80 m zwsichen Schleuse n°16 et n°18 (avis Fr/2020/03330)
  • Totalsperrung Schleuse n°1 bis n°16 ( wegen Wassermangel avis FR/2020/03329)
  • Zeitliche begrenzte Sperrung zwischen Schleuse n°35 und n°36 (wegen Algen Entfernung avis FR/2020/03379) mögliches Ende der Arbeiten 24/08/2020
  • Mögliche baldige Sperrung zwischen Stenay und Verdun.


2020 #6 Ein neuer Anlauf

Wie schon erwähnt, haben wir unseren Wunsch nach Berlin zu fahren dieses Jahr, aufgegeben. Noch zweifeln wir, ob oder ob nicht,… In der Zwischenzeit haben wir entschieden, dass das Boot schon mal ins Wasser kommt. So sind wir flexibel.

Der Wunsch zu starten ist da, es bleibt bis Oktober noch genügend Zeit, um einen schönen Törn zu unternehmen. Nachdem wir 2019 ausschliesslich in den Niederlanden unterwegs waren, werden wir wahrscheinlich wieder in Richtung Frankreich über die Maas aufbrechen. Natürlich kennen wir diesen Weg schon zum grössten Teil. 2014 nach Paris, 2016 zur Mosel, 2018 zur Somme via Paris. Da wir diese Strecke besonders mögen durch die Ardennen und das Maastal, ist das eher kein Problem! Bis zur französischen Grenze bietet die Strecke viel Abwechselung und gute Häfen und Liegeplätze. Auf der französischen Maas nimmt der Berufsverkehr stark ab.

Verdun

Vergleichbare gut ausgestattete Häfen wie in den Niederlanden gibt es jetzt nur noch wenige. Aber trotzdem sind findet man alles was man braucht und die Liegeplätze liegen oft idylisch in der weitläufigen Natur. Für einen längeren Aufenthalt bietet sich Verdun und vor allem Toul an.

Zunächst soll es dann auch bis nach Toul gehen. Zurzeit ist die Maas allerdings noch wegen Arbeiten ab Verdun gesperrt. Sie sind für 6 Wochen geplant, ab Mitte Juli könnte es dann soweit sein. Von Maasbracht bis Verdun brauchen wir etwa 2 Wochen.

Dann werden wir uns wieder die Frage stellen, wie es weitergehen soll. Das hängt natürlich zur Zeit zum einen von der allgemeinen sanitären Lage ab und anderseits spielt natürlich auch der Zustand der Wasserwege eine Rolle.

Die französische Webseite http://www.fluviacarte.com/fr/fluviacap ist sehr hilfreich für die Plannung. Hier als Beispiel die Strecke von Visé an der niederländisch-belgischen Grenze bis nach Toul: http://www.fluviacarte.com/fr/fluviacap?search_port_start=Vis%E9&search_port_end=Toul+&search_longueur=&search_tirantair=&search_largeur=&search_tiranteau=

63 h / 417km / 86 Schleusen . Wir rechnen etwas 4 Stunden Fahrzeit / Tag => also braucht man etwas 16 Tage für diese Strecke. Es ist natürlich wichtig, sich mindestens ein Mal pro Woche über die Situation beim französischen Kanalbetreibers VNF zu informieren.

https://www.vnf.fr/vnf/services/situation-du-reseau/

Toul

Plan A: Maas > Mosel > Rhein > Maas
Plan B: Maas > Marne > Seine > Oise >>>Maas
Plan C: Maas > Maas

Falls alles klar geht, wollen wir diesmal die „Runde drehen“ (Plan A). 2016 bekamen wir Hochwasser auf der Mosel, was uns zum Umkehren bewogen hat.

In diesem Falle stehen uns dann noch einige Möglichkeiten und Varianten offen.

Die schnelle Lösung über die Mosel (2). die Sauerkraut-Varianten (3) oder (4) mit der Rückreise über den Rhein ab Strasburg (5). Schön sind sie alle. Mal sehen, bis dahin haben wir noch etwas Zeit.

Vielleicht wird es auch nur eine kurze Reise auf der Maas, sagen wir bis Toul und zurück,… Plan C. Wenn man die ostfranzösische Landschaft mag, ist dies auf jeden Fall eine schöne und entspannende Reise.

Oder, was auch nicht auszuschliessen ist, dass wir die Rückreise über die Marne und Paris antreten (Pan B).

Jetzt heisst es erst mal, das Boot startklar zu machen…..