2017 #7 Spektakel auf der Vecht

Wir brechen von Muiden über die Vecht in Richtung Maarssen auf, wo wir auf den Amsterdam-Rhein-Kanal einbiegen. Wir machen eine Etappe in Loenen.  Am Pfingstsonntag bietet sich uns hier ein besonderes Spektakel.

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Wie ein Nadelör bildet die Schleuse mit Brücke einen Engpass, den es zu überwinden gilt, um auf die Loosdrechste Plassen  oder von dort zur Vecht zurück zu fahren.

Die Schleuse wird den ganzen Tag über vollgepackt und dann wird abkassiert,… Viele Schaulustige platzieren sich komfortabel längs der Schleuse , um dieses  Schauspiel zu geniessen.

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2017 #6 Auf dem IJsselmeer

 

Nach unserer Erfahrung auf dem Tjeukemeer (starker Wind und folglich sehr unruhiges Wasser / Beaufort 5-6), warten wir in Stavoren 2 Tage ab, bis sich das IJsselmeer beruhigt.

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IJsselmeer bei Stavoren

Der Wetterdienst verspricht eine Verbesserung für die nächsten 3 – 4 Tage. So beschliessen wir, unser Boot in den „Buitenhafen“ (Aussenhafen) zu verlegen, um am nächsten Morgen früh starten zu können.  Wir nehmen die Seeschleuse  gegen 13h mit einer anderen Motoryacht, welche zur Überfahrt ansetzt. Nach einer kurzen Diskussion mit der anderen Crew, entscheiden wir uns kurzfristig unseren Plan zu ändern und ihnen zu folgen … Zunächst  bleiben wir im betonnten Fahrwasser.  Sobald wir ihn verlassen, nehmen wir Kurs nach Süden (180°).

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Ausfahrt Seeschleuse Stavoren

Der Wind weht mit 2-3 Beaufort aus Norden,  die Sonne scheint,… also die besten Bedingungen für unsere „Jungfern(über)fahrt“.

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Nach fast 3 Stunden kommen wir in Enkhuizen an. Der Anblick der Stadt vom Wasser aus ist wunderbar.

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Enkhuizen

Wenn man durch Enkhuizen spaziert, kann man sich den früheren Reichtum dieser Handelsstädte  gut vorstellen. Die Stadt gefällt uns sehr gut. Ein Rundgang lohnt sich auf jeden Fall. Am nächsten Morgen spazieren wir ein zweites Mal durch die Gassen, bevor wir in Richtung Hoorn aufbrechen.

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Zunächst gilt es aber über das „Naviduct“ (Doppelschleuse für Sportboote) ins Markermeer einzufahren. Anschliessend führt die Fahrt nach Hoorn  uns an der Küste vorbei. Zunächst in Richtung Leuchtturm, dann zur Sportboje FL5, dann nehmen wir direkt Kurs auf den Hafen (296°).

Auch hier ist die Einfahrt beeindruckend.

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Wir machen im alten Stadthafen fest, „the place to be“.

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Hoorn oder Enkhuizen? Welche ist wohl die schönere Stadt. Beide haben uns sehr gefallen, jede auf ihre Art.

Am nächsten Morgen brechen wir nach Edam auf. Die Sicht hat sich verschlechtert. Wir wählen den direkten Weg in gerader Linie (175°). Was sich schnell als Fehler rausstellt. In diesem Teil des Ijsselmeer’s gibt es sehr viel Seegras, welches uns schnell die Schraube blockiert. Mehrmals fällt die Geschwindigkeit stark ab und wir versuchen sie mit Vorwärts/Rückwärtsfahren wieder frei zu bekommen. Was auch teilweise gelingt. So erreichen wir den kleinen Kanal in Edam und machen vor der Seeschleuse am Kai fest.

Eine Schraubeninspektion steht jetzt auf dem Programm trotz schlechter Wasserqualität. Sie erweist sich als notwendig. Nach mehrmaligem Tauchen ist die Schraube und die Welle wieder sauber.

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Nach dieser Erfahrung entscheiden wir uns zunächst über die Kanäle weiter in Richtung Amsterdam zu fahren. Als wir am nächsten Tag aufbrechen, endet unser Versuch nach der ersten Schleuse. Der Brückenwärter informiert uns, dass eine Eisenbahnbrücke wegen Bauarbeiten, das ganze Wochenende nicht geöffnet wird. Bei strömendem Regen  und wegen der Sturmwarnung für die folgenden Tage entschliessen wir uns direkt nach Muiden aufzubrechen, um das IJsselmeer zu verlassen.

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Trotz wechselhaftem Wetter sind die Bedingungen korrekt. Wir fahren recht weit hinaus, um das Seegras zu vermeiden. Anschließend geht es um die Insel Marken in Richtung Süden. An den sehr touristischen Häfen Volendam  und Monnickendam, die wir mit dem Rad kurz besucht haben, fahren wir vorbei. Wir nehmen Kurs auf die betonnten Fahrrinnen und legen nach fast 4 Stunden im „Königlichen Bootshafen“ an.  Nach der Anmeldung wird vom Hafenmeister, die französische Flagge gehisst.

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AIS Tracking by Vesselfinder

Stavoren > Enkhuizen : 2,8h / 22km
Enkhuizen > Hoorn : 2,6h / 24km
Hoorn > Edam : 1,9h / 15km
Edam > Muiden : 3,7h / 29km

2017 # 5 Unterwegs in Friesland

Auch in Friesland nutzen wir nicht nur das Boot als Fortbewegungsmittel sondern auch Zug, Bus und Rad.  So machen wir Abstecher nach Lemmer, Lauwersoog und Bolsward.

Mit dem Boot  machen wir eine Rundreise von 270 km in sieben Etappen von Sneek nach Stavoren.

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Sneek > mit dem Bus nach Lemmer 
> Grou : 4,2h
> Dokkum : 5,2h > mit dem Bus nach Lauwersoog
> Leeuwarden : 3,6h
> Grou : 5,3h
>Lemmer : 4,2h
> Akkrum : 4,5h
> Sneek 3,1h
> Stavoren 3,7h > mit dem Zug und Bus nach Bolsward

Die Fahrt führt über Kanäle,  Flüsse und Seen. Auffällig ist das harmonische Zusammenleben von Natur und Industrie, von Stadt und Land, von Mensch und Natur und von Freizeit -und Berufsschiffern.

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Obwohl wir noch nicht in der Hochsaison sind, ist die Anzahl der Boote schon erstaunlich hoch. Wie muss es hier erst im Hochsommer zugehen! Das vorhandene Angebot an Anlegeplätzen lässt da Einiges vermuten…. In den Freizeithochburgen, wie Grou zum Beispiel kann es auch jetzt schon eng werden. Vor allem an Wochenenden nehmen die Segler auf den Seen die  Überhand.

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Man muss betonen, dass die Infrastrukturen  im Allgemeinen sowohl in sehr gutem Zustand,  als auch gut ausgerüstet sind. Selbst die einfachen Liegeplätze in der freien Natur („Marrekrite“ genannt) sind gepflegt und gut unterhalten.

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Nach zwei Wochen Friesland ist unser Eindruck von der Landschaft zwiespältig: auf der einen Seite ist alles sehr harmonisch, gepflegt und geruhsam, auf der anderen Seite fehlt es uns ein wenig an Abwechslung. Um es anders auszudrücken: die Landschaft ist ein wenig eintönig.  Wenn man allerdings  ein Wassersportrevier sucht, ist man hier an der richtigen Adresse.

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Was uns aber besonders gefallen hat an Friesland, sind die kleinen Städte, wie Dokkum und Akkrum……

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Lemmer, Sneek und Grou sind sehr „touristisch“ und verbreiten sofort  Ferienstimmung. Leeuwarden, die  Hauptstadt Frieslands, überzeugt mit ihren schönen Anlegeplätzen direkt am Park.  Für uns endet unsere Frieslandtour in Stavoren und ist unsere  Startrampe zum Überqueren des IJsselmeers.

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2017 #4 Von der Overijssel nach Friesland

Wir legen die Strecke in 6 Etappen zurück . Man kann es natürlich auch schneller machen.  Wir erlauben uns  einen kleinen Umweg über Meppel. Insgesamt sind es rund 120 km bis  Friesland von der Overijssel aus.

Im Einzelnen:

Hattem > Zwartsluis : 2,6h
Zwartsluis > Meppel : 1,3h (und zurück)
Zwartsluis > Vollenhove: 2,9h
Vollenhove > Steenwijk : 3,9h
Steenwijk > Echtenerburg: 4,5h
Echtenerbrug > Sneek : 4,1h

 

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Die Städte auf der Strecke sind nicht besonders erwähnenswert abgesehen von Blokzijl. Meppel und Sneek lohnen ebenfalls den Rundgang.

Die Häfen sind alle gut ausgestattet.   Zwischen Zwartesluis und Vollenhove fährt man über das Zwartemeer. Hier kann man  Natur so richtig geniessen. Das Fernglas sollte deshalb bereitliegen. Von dort geht es zum Beulaker Wijde. Alle diese Seen sind nicht sehr tief. Wenn man sich aber an die betonnten Fahrrinnen hält, gibt es keine Probleme mit der Wassertiefe.

Ab Echtenerbrug boomt der „Wassertourismus“. Ab hier geht es nur noch um  Wassersport. Trotz allem bewahrt die Landwirtschaft ihren Platz und die umliegende Natur bleibt intakt.

Von Echtenerburg fahren wir zunächst zum Tjeukermeer in Richtung Sloten. Von dort aus geht es über Woudsend nach Sneek.  In den Gemeinden wir an den Brücken ein „Brückengeld“  von etwa 2€ für ihre Bedienung verlangt. Manchmal ist es auch teurer, wenn mehrere Brücken von einem Brückenwärter bedient werden.

 

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Zwartsluis
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Hasselt
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Meppel (Passantenhafen)
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Zwarte water
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Blokzijl

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Vollenhove
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Wetering
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Ossenzijl

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Echtenerbrug
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Brandmar bei Sloten
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Sneek – Waterpoort

2017 #3 Auf der Ijssel nach Zwolle

Diese Etappe soll uns auf der Ijssel von Giesbeek nach Zwolle führen.

Nach der Waal-Strecke bleiben wir zwei Tage im Hafen von Giesbeek. Im Rhederlaag gibt es mehrere grosszügige Häfen, die alle Serviceleistungen bieten. Wir entscheiden uns für den „MV Giesbeek, der auch über ein Restaurant verfügt. Wir nutzen die Gelegenheit, um dort Treibstoff zu tanken.

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Vom Hafen aus ist die Stadt Doesburg mit dem Fahrrad in 30 Minuten leicht zu erreichen. Bei sonnigem Wetter macht uns das Radeln trotz des Windes Spass.

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Auch hier lohnt sich der Ausflug. Wir nutzen die Gelegenheit auch den Passantenhafen aufzusuchen.  Er ist noch recht leer. Drei Boote machen heute hier fest.

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Am nächsten Tag brechen wir auf nach Zutphen. Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite.

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Die Strecke auf der Ijssel führt  durch eine liebliche Landschaft. Jedoch ist auf dem sehr kurvenreichen und recht stark befahrenen Fluss  ständige Vorsicht geboten.  AIS ermöglicht es uns, frühzeitig sich nähernde Schiffe wahrzunehmen. In bestimmten Situationen werden wir direkt von Berufsfahrern angesprochen, um Gefahrensituationen zu vermeiden.

Nach 30 km und 2,5 Stunden Fahrzeit nähern wir uns der Stadt Zutphen und ihrem in der Vispoortgracht gelegenen Hafen, direkt am Stadtzentrum.

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Wie wir aus der Literatur und von Freunden wissen, ist  bei der Hafeneinfahrt Vorsicht geboten. Wir sind also vorgewarnt und  fahren zunächst an der Hafeneinfahrt vorbei und drehen unser Boot flussabwärts, um dann in Bergfahrt, gegen den Strom, in den Hafen einzufahren. Die Einfahrt erinnert an den Hafen von Neumagen-Drohn an der Mosel.

Außerdem empfiehlt es sich, abzuwarten bis sich das Wasser im Fluss beruhigt hat nach eventuellem Vorbeifahren eines Schiffes.

Dort wird uns sofort ein Liegeplatz für Boote über 10m angeboten. Der Platz auf der Nordseite ist gut und ruhig, liegt aber morgens und abends im Schatten, was bei den aktuellen Temperaturen zu bedauern ist.

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Das Ambiente im Hafen ist sehr angenehm. Der Hafenmeister ist den ganzen Tag von 9 bis 18h anwesend.  Nach seiner Aussage legen  im Sommer bis zu 40 Boote als Passanten am Tag an. Man fragt sich, wie dicht gepackt die Schiffe dann liegen müssen. Zurzeit wird ein neuer Hafen flussabwärts gebaut.

Ein Rundgang durch die gut erhaltene   Hansestadt lohnt sich. Wir bleiben hier ebenfalls 2 Tage.

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Die Weiterfahrt führt uns an Deventer vorbei zum Hafen in Veessem.

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Als wird dort ankommen, müssen wir feststellen, dass der Hafen ausgebaut wird und nicht zugänglich ist. Also entschließen wir uns bis nach Hattem bei Zwolle zu fahren, wo wir nach 4 ½ Stunden ankommen.

Als wir in der Marina Ijsseldelta anlegen, sind wir sofort von dieser schönen und gepflegten Anlage begeistert. Die Stadt Zwolle ist mit dem Bus (Linie 203) direkt in 10 Minuten zu erreichen. Alle 30’ fährt ein Bus direkt am Jachthafen ab (Haltestelle Hattem Zentrum).  Mit dem Fahrrad ist die Stadt über eine nahe Fähre zu erreichen.

Freunde haben uns empfohlen, den Passantenhafen in Zwolle zu meiden. Es ist wohl Geschmacksache. Man liegt sicherlich ruhiger und sicherer in einem Hafen ausserhalb einer grösseren Stadt.  Bei unserer Stadtbesichtigung von Zwolle kommen wir auch am Passantenhafen vorbei, der auf uns einen guten Eindruck macht.

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Um in die Stadt zu fahren haben wir diesmal den Bus bevorzugt. Zwolle ist eine größere Einkaufsstadt. Auch wenn sie sehr schön liegt und noch viele alte Gebäude aufweist, fehlt ihr der Charme von Hattem oder Zutphen.

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Wir beenden diese Etappe mit einem „historischen“ Rundgang durch die Innenstadt von Hattem.

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2017 #2 Von der Maas zur Ijssel

 

Wir verlassen den Hafen Kraaijenbergse Plassen in Linden  um 8:30 bei diesigem Wetter, nachdem wir zu unserer Sicherheit, die Schwimmwesten bereitgelegt haben und noch einmal alle Verhaltensregeln für den Notfall durchgesprochen haben.

Als wir losfahren, regnet es  nicht, der Wind ist mit 3 Beaufort mäßig und es ist immer noch sehr frisch.

Auch wenn Frachtschiffe die ganze Woche rund um die Uhr fahren, haben wir uns den Sonntag ausgewählt, mit der Hoffnung doch etwas weniger Verkehr auf dem Rhein vorzufinden.

Zunächst geht es also von der Maas kommend auf den Maas-Waal-Kanal. Dort ist es unerwartet ruhig,… Sollte unser Plan stimmen, … 600 Frachtkähne überschreiten die deutsch-niederländische Grenze täglich,…

Nach 2 Stunden Fahrt erreichen wir die Schleuse zum Waal (Rhein) bei Nijmegen. Nach Ausfahrt der Schleuse trennen uns nur noch hundert Meter vom Waal. Auf der rechten Seite kann man an der Kreuzung die Verkehrszentrale Nijmengen sehen. Dort melden wir uns auf VHF 4 an: « Vagabond von Maas kommend, zu Berg auf Waal, Richtung Ijssel ».

Die Verkehrszentrale empfiehlt uns den zu Berg fahrenden Kohlenkahn abzuwarten. Die zu Tal fahrenden Kähne sind etwa 2 km entfernt, nähern sich aber schnell.

Nijmegen

Sobald der Verkehr es uns erlaubt, fahren wir zur rechten Flussseite, wo eine spezielle Fahrrinne für Sportboote durch Bojen gekennzeichnet ist.

 

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Zunächst bleiben wir auf der rechten Flussseite. Auf der Innenkurve ist die Strömung geringer.

Die 18 km lange Strecke zwischen Nijmengen und der Einfahrt zur Gelderschen Ijssel ist recht kurvenreich. Die Strömung bei Nijmengen ist eher stark. Bei unserer Fahrt erreicht sie 8km/h unter den Brücken. Die große Strömung und der dichte Berufsverkehr führen hier zu sehr bewegtem Wasser.

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Bei der nächsten Kurve nach etwa 6 km wechseln wir die Seite, hier ist die Sportboot-Fahrrinne mit grünen Bojen gekennzeichnet. Die Strömung und der Verkehr lassen etwas nach und wir kommen mit etwa 5km/h voran.

 

Trotz des starken Verkehrs auf dem Waal gibt es auch noch Momente, die Natur zu geniessen.

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Nach 3 Stunden konzentrierter Fahrt biegen wir in den Pannerdens Kanal ein, nachdem wir die Verkehrszentrale von unserer Absicht informiert haben.

 

Sofort nehmen wir rasante Fahrt auf und es geht mit 16km/h in Richtung Ijssel bis zum Hafen in Giesbeek, den wir gegen 15h30 nach einer abwechslungsreichen und interessanten Fahrt erreichen.

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2017 #1 Auf der Maas zum Waal

Am Donnerstag, dem 4. Mai, brechen wir von Maasbracht, unserem « Heimat »Hafen Van der Laan, für unsere Reisesaison 2017 auf.

Für die Maas- Etappe nehmen wir uns Zeit und sehen vor in 3 Tagen in den Maas-Waal-Kanal einzufahren: also Maasbracht > Venlo > Leukermeer > Linden.

In Linden sind wir zum ersten Mal. Hier ist ein neues grosses Wassersportgebiet entstanden, das mit unterschiedlichen Freizeitangeboten lockt: Segeln, Schnellfahren, Wasserwandern,…

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Wir übernachten im Hafen WV Kraaijenbergse Plassen. Dort machen wir am langen „Meldesteg“ fest.

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Über die Maasstrecke gibt es ansonsten nichts « Neues » zu berichten (siehe die Beiträge aus unseren Reisen 2014 et 2015).

Am nächsten Tag geht es zum ersten Mal auf den Waal (Rhein). Wir sind gespannt.

3 Jahre ist es her

Am 15.April 2014 übernahmen wir unser Boot VAGABOND, kurz vor Ostern. Wie est die Tradition will, waren wir natürlich zur „Eastertour“ von Linssen-Yachts eingeladen, die 3 Tage-Reise mitzumachen. In gewisser Weise ist es die „Aufnahmeprozedur“ in die Linssenwelt oder besser Linssenfamilie.

Es war eine tolle Erfahrung für uns Anfänger und Einsteiger.

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Die Fahrt ging über den Zuid-Willemskanal nach Maasbracht in den alten Stadthafen t’Bassin. Die Rückreisen nach Maasbracht erfolgte montags über den Julianakanal. 13 Linssen-Yachts aus 5 Ländern waren mit dabei. Unser Boot ist immer eine grenzüberschreitende Kuriosität: wir fahren unter französischer Flagge, die man mit der niederländischen verwechseln kann und sprechen deutsch…. oder genauer gesagt saarländisch 🙂

Zur Gelegenheit gab es auch ein kleines Fotobuch zur Erinnerung.

 

 

Saisonstart 2017

In ein paar Tagen geht es dann wieder los. Unsere Maas-Mosel-Saar Reise ist noch ganz wach in unserer Erinnerung.

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Hier hat uns unser Freund Aad auf der Mosel bei Traben-Trabach fotografiert .

Dieses Jahr soll es zunächst nach Friesland in den Niederlanden gehen. Genaue Routenpläne haben wir noch nicht…. Für Routenvorschläge und Besichtigungsideen wären wir sehr dankbar.

Startpunkt wird wieder Maasbracht sein.

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Warten auf die nächste Saison

Natürlich ist es interessant Karten über Friesland zu studieren, Pläne zu machen für die nächste Saison….

Aber manchmal tut es auch gut, einfach ins Auto zu steigen und zu den Kanälen und Flüssen zu fahren, die vor der Haustür liegen. Wir wohnen nahe bei Paris. Marne, Seine und l’Oise sind ganz nah.

Dieses Mal war es ein bisschen mehr Weg. Aber was sind schon 2 Stunden, wenn man dann vor dieser Kanalbrücke in Briare steht!

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Als wir am Canal de Briare ankamen, wurde uns schnell klar, dass hier eins unsere nächsten Reiseziele liegt. Wahrscheinlich 2018…

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In Chatillon im Hafen trafen wir einen Skipper, der uns riet, noch einen Abstecher zur Ecluse de Mantelot in Chatillon sur Loire au machen, war der Plan beschlossen. 2018 geht es wieder nach Frankreich über Maas, Marne und Seine zu den Kanälen im Centre und Burgund.

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