2025 #7: Zur Schelde

Auf Sambre, Canal Charleroi-Bruxelles und Zeekanaal Brussel-Schelde

Unsere erste Etappe fรผhrt uns von Namur nach Charleroi. Gegen 8h legen wir vom Kai in Namur ab. Da Sonntag ist, gehen wir davon aus, dass wir auf geringen Berufsverkehr stoรŸen werden.

Als wir guten Mutes an der Schleuse „Salzinnes“ ankommen, mรผssen wir zunรคchst feststellen, dass sonntags die Schleusen auf der Sambre nur zwischen 9h und 18h bedient werden. Unser Anruf auf UKW 20 bleibt ohne Antwort. Da wir auf Bergfahrt sind und 7 Schleusen vor uns haben, zรคhlt jede Stunde.

Um Punkt 9 รถffnet „Salzinnes“ ihre Tore und wir verlassen die letzte Schleuse „Marcinelle“ kurz vor 16h. Heute begegnen wir keinem Berufsschiffer. Ein Zwischenstopp irgendwo unterwegs ist somit am heutigen Sonntag nicht nรถtig. Keine der sieben Schleusen ist mit Schwimmpollern ausgestattet.

Dieser Teil der Sambre geniesst bei Freizeitschiffern nicht den besten Ruf. Dafรผr gibt es sicherlich einige Grรผnde: nur wenige Anlegemรถglichkeiten bieten sich an; nรคhert man sich Charleroi, wird die liebliche Landschaft von weitreichenden Industrieanlagen abgelรถst; die Durchfahrt durch Charleroi, ist nicht sehr einladend und bei Berufsverkehr kann es hier eng werden.

Nach der letzten Schleuse fahren wir die Sambre noch ein paar Kilometer weiter flussaufwรคrts. In Marchienne au Pont finden wir einen Passantensteg fรผr die รœbernachtung. Diesen Platz haben wir uns bei unserer Fahrt 2023 Richtung Paris gemerkt.

Den Tag beenden wir mit einem Spaziergang durch den Ort. Ein Platz zum Verweilen ist es nicht. Die wirtschaftliche Neuausrichtung der Region ist hier noch nicht angekommen. Viele Hรคuser und Geschรคfte stehen leer.

Der nรคchste Tag fรผhrt uns zum Hafen von Seneffe. Bis dahin gibt es noch drei Schleusen zu รผberwinden. Die ersten Zwei, „Marchienne au Pont“ und „Gosseliers“ sind mit Schwimmpollern ausgestattet. Der Hub betrรคgt bei allen drei Schleusen etwas 7m. Auch hier sind wir alleine unterwegs.

Bei schรถnstem Wetter erreichen wir den Hafen nach 4 Stunden, wo wir auch zwei Yachten wiederfinden, die uns seit Maasbracht begleiten.

Fรผr unseren jetzigen, dritten Aufenthalt nahe Seneffe haben wir uns fest vorgenommen, das Sรคender Schloss zu besuchen. Allerdings ist Gewitter fรผr den spรคten Nachmittag angesagt. So fahren wir direkt nach dem Mittagessen mit unseren Fahrrรคdern los. Das Schloss ist zwar zu besichtigen, aber wir beschrรคnken uns auf die Aussenanlagen.

Wir profitieren von unserem Ausflug und machen noch ein paar Einkรคufe im nahegelegenen Supermarkt „Intermarchรฉ„. Als wir wieder aufs Rad steigen, wird der Wind stรคrker und die ersten Tropfen begleiten uns auf der Rรผckfahrt zum Hafen.

Vor unserer Weiterfahrt erkundigen wir uns noch ein letztes Mal beim Hafenmeister, ob nicht doch der „Canal du Centre“ wieder fรผr die Schifffahrt freigegeben ist. Er meint, „da wรคre vor September nicht damit zu rechnen und selbst das wรคre nicht garantiert

Die nรคchste Etappe bis Ittre ist recht kurz, nur 16km trennen uns vom Ziel. Allerdings liegt auf dem Weg der „Plan inclinรฉ de Ronquiรจres„. Da dort schon seit lรคngerem renoviert wird (eine Wanne wird nicht bedient), kann es dort zu erheblichen Wartezeiten kommen. Solange die Bauarbeiten anhalten, besorgt der „Steuerbordtrog“ sowohl den Tal- als auch den Bergbetrieb.

Diesmal haben wir Glรผck, die Ampel steht auf grรผn als wir ankommen. Beim Anmelden werden wir vom Schleusenwรคrter angewiesen, noch einen รคlteren Kahn abzuwarten, bevor wir in den Trog einfahren. Dies tun wir natรผrlich gerne. Die Talfahrt auf der 1,5 km langen Strecke dauert alles in allem etwa 40 Minuten.

Wir verlassen die Schleuse kurz nach 11h. Eine halbe Stunde spรคter machen wir an einem der „Visitor„-Stege des Hafens in Ittre fest. Er liegt direkt vor der letzten wallonischen Schleuse Ittre. Die Capitainerie mit Kneipe ist ein beliebter Biker-Treff.

Wir unternehmen eine kleine Tour mit den Rรคdern zum Ort. Wie auch in den Niederlanden findet man hier das praktische „Knooppunt“-Netzwerk.

Das dortige, in privater Hand befindliche Schloss kann man leider nicht besichtigen.

Als wir von unserem Ausflug zurรผckkommen, macht gerade neben uns, zu unserer รœberraschung ein alter Bekannter, die Yacht „Sandettie“ fest. Das niederlรคndische Boot „Sandettie“, eine Linssen Yacht 41SL, haben wir zum ersten Mal 2022 in Charleville-Meziรจres getroffen.

Der Kapitรคn erzรคhlt uns von seiner aktuellen Irrfahrt. Sie waren von den Niederlanden kommend รผber die Schelde nach Namur unterwegs. Die Information der Sperrung des Canal du Centre in Belgien hatten sie nicht. So sind sie zurรผck nach Gent gefahren, um dann via Brรผssel zur Maas zu gelangen. (Zusatz: 3 Tage spรคter finden wir sie wieder in Willebroek,… sie sind nur bis zur Schleuse Viesville gekommen, jetzt ist auch der Canal Charleroi-Bruxelles gesperrt.) Da zur Zeit einige Wege nicht befahrbar sind, schmerzen unvorhergesehene Sperrungen doppelt! Jetzt versuchen sie, รผber die Rupel zum Albertkanaal zu gelangen, um so nach Maastricht zu kommen. Wir drรผcken ihnen die Daumen.

Zum Abschluss des Tages trinken wir noch ein kรผhles Bier am Hafen.

Der nรคchste Tag beginnt mit der 13m tiefen Schleuse Ittre, die letzte in Wallonien. Nur auf Backbord sind die Schwimmpoller funktionstรผchtig.

Von Brรผssel trennen uns jetzt noch 7 Schleusen auf Talfahrt.

Schon 2023 haben wir diesen Weg gewรคhlt und die schรถnen, mรคrchenhaften „Graffitis“ (oder soll man sagen Streetart-Gemรคlde) des Kรผnstler Bozik beim Vorbeifahren bewundert. https://vagabond4you.com/2023/08/20/2023-16-von-der-sambre-nach-antwerpen/

Obwohl es recht zรผgig vorangeht, kommen wir erst gegen 16h im Brรผsseler Hafen an, da es in Anderlecht an der Schleuse noch zu Verzรถgerungen kommt. Da es keine Wartestege gibt, machen wir an einem „Party-Kahn“ fest, was einer Person sichtlich nicht gefรคllt. Ob es sich um den Besitzer handelt, haben wir nicht feststellen kรถnnen.

Alle Schleusen werden von der gleichen Schaltzentrale gesteuert.

Der neue Hafenmeister weist uns einen Platz am Passantensteg zu. Dort gibt es Strom und Wasser, beides im Preis des Liegeplatzes inbegriffen.

Nur die Tankstelle gibt es nicht mehr. Sie war nicht mehr normgerecht und die Kosten ihrer Erneuerung waren dem Hafen zu viel. Sichtlich fehlt es nicht nur an der Tankstelle an genรผgend Mitteln. Dem Hafen wรผrde eine Renovierung gut tun.

Dafรผr ist das Restaurant immer noch ein angenehmer und gemรผtlicher Ort.

Die letzte Etappe bis zur Schelde bringt uns nach Klein-Willebroek. Wie schon die sรผdliche Umgebung von Brรผssel, ist auch der Norden von Flusshandel und Industrie geprรคgt. Man merkt, dass man sich langsam Antwerpen nรคhert, die Grรถsse der Containerschiffe nimmt stetig zu. Die grosse und einzige Schleuse Zemst an diesem Tag nehmen wir mit einem niederlรคndischen Frachter, der es sichtlich eilig hat, zur Schelde zu kommen. Glรผcklicherweise finden wir an zwei Schwimmpollern einen sicheren Platz und Halt.

Wir legen kurz vor der Rupelschleuse am linken Ufer in einer kleinen Lรผcke an.

Jetzt gilt es die Gezeitentabelle zu studieren, aber dazu mehr im nรคchsten Beitrag.


ZUSAMMENFASSUNG:

5/ Namur > Marchienne au Pont: 51km, 7 Schleusen (zu Berg), 6.9Mh, 8h
6/ Marchienne au Pont > Seneffe: 25km, 3 Schleusen (zu Berg), 3.9Mh, 4h
7/ Seneffe >Ittre: 16km, Plan inclinรฉ, 2Mh, 2h40
8/ Ittre > Brรผssel: 29km, 7 Schleusen (zu Tal), 1 Hebebrรผcke, 5,5Mh, 7h
9/ Brรผssel > Klein Willebroek: 21km, 1 Schleuse, 7 Hebebrรผcken, 3Mh, 3h30

2025 #6 Auf Los geht’s los

Auf der MAAS und MEUSE

Unser VAGABOND ist seit dem 22. April im Wasser. Wir kommen am Ende der gleichen Woche in Maasbracht an.

Als erstes fahren wir zu „Frencken„, um unsere gewaschenen und reparierten Gardinen abzuholen. Zum Ende der Saison 2024 hatten wir uns fรผr eine Reihe grรถsserer Reparatur- und Renovierungsarbeiten entschieden: Cabrio, Gardinen, Neopren-Fugen auf Teakdeck etc.

Nachdem die Gardinen wieder ihren Platz gefunden haben, gehen wir die ersten Tage im Hafen eher gemรผtlich an. Jetzt heisst es erst mal bunkern, bunkern,… Schon seit langem bringen wir ausser sauberen Kleidern kaum noch Dinge aus der Heimat mit.

Dann steht noch der Fahrtest an. Wir haben einmal den Fehler gemacht, einfach los zu starten. Das hat uns viel ร„rger und Geld gekostet,…

Bevor es dann wirklich losgehen soll, machen wir noch unseren traditionellen Spaziergang an der alten Maas um Stevensweert.

Am 1. Mai geht es dann in Richtung Maastricht. Da wir keine Lust haben am ersten Tag schon unser neues Cabrio abzubauen, entschliessen wir uns zur Maastricht Marina zu fahren. Seit unserem letzten Besuch hat der Besitzer gewechselt, zum 3. Mal in 10 Jahren.

Ein Besuch auf dem Markt am Samstag gehรถrt zum Standardprogramm.

Wir bleiben einen Tag in Maastricht, dann mรผssen wir fรผr ein paar Tage in die Heimat. Das war nicht geplant!. Wir nutzen die gute Zuganbindung von Lรผttich. Von dort sind es nur etwas mehr als zwei Stunden mit dem Zug nach Paris.

Am 7. Mai starten wir durch: Abfahrt kurz nach 8h. An der Schleuse Lanaye haben wir Glรผck. Zur Zeit funktionieren zwei Schleusen. Ohne Wartezeit werden wir in der kleineren Schleuse 3 mit einem Schubschiff geschleust. Den Hafen in Lรผttich erreichen wir gehen halb Zwรถlf.

Entgegen unserer Erwartung finden wir den Passantensteg fast leer vor. Reservieren kann man nicht, auch wenn dies auf der WEB-Seite des Hafens angeboten wird.

Liegt es nur an der frรผhen Jahreszeit oder liegt es am schlechten Image? Der Hafen hat immer noch keinen „richtigen“ Hafenmeister. Ab Mitte Mai soll abends gegen 19h jemand vorbeischauen,… Neuerdings findet man jetzt am Tor und an der Capitainerie einen QR-Code. Wenn man ihn scannt, wird man auf ein Formular geleitet, das zur Berechnung der รœbernachtungskosten dient. Wie dann aber abgerechnet wird, bleibt ein Geheimnis. Es ist nicht das erste Mal, dass wir hier ohne Bezahlung รผbernachten.

Im Hafen erfahren wir, dass ein neuer Yachthafen gebaut wird. Er soll der Entlastung des aktuellen Hafens dienen und Ende dieses Jahres erรถffnet werden.

Der aktuelle Hafen liegt sehr gรผnstig, unweit vom Bahnhof und nahe des Stadtzentrums. Ein Rundgang durch die historischen Viertel der Stadt empfiehlt sich immer. In der Stadt wurde einiges neu gestaltet und neuerdings gibt es sogar eine Tram. Einige interessante Rundwege sind ausgeschildert. Wir haben uns „die Terrassen“ ausgesucht.

Am nรคchsten Tag geht es weiter nach Huy. Es ist erstaunlich wenig Verkehr unterwegs, weder Freizeitschiffer noch Lastkรคhne. Von Maasbracht bis Huy sind alle Schleusen mit Schwimmpollern ausgestattet. Das erleichtert das Aufwรคrts-Schleusen wesentlich. Als wir im Hafen von Statte nach fรผnf Stunden Fahrt ankommen, sind wir der erste Passant an diesem Tag.

Spรคter gesellen sich noch ein paar Schiffe dazu, die wir bis Namur unterwegs sehen.

So kommt es, dass wir bei der Weiterfahrt nach Namur zu mehreren schleusen.

Am 9. Mai erreichen wir Namur. Obwohl die Meuse zur Zeit kaum Strรถmung hat, bevorzugen wir, am linken Uferkai festzumachen.

Da wir Besuch von Freunden bekommen, bleiben zwei Tage in Namur. Bei sommerlichem Wetter fahren wir mit der Seilbahn zur Festung. Im empfehlenswerten Restaurant „Panorama“ genieรŸen wir nicht nur die tolle Aussicht aufs Meusetal.

Am Sonntag soll es dann stromaufwรคrts auf der Sambre nach Charleroi weitergehen.


ZUSAMMENFASSUNG (1.5. – 9.5.2025):

1/ Maasbracht > Maastricht: 43km, 5,8 Mh, 2 Schleusen
2/ Maastricht > Lรผttich: 25km, 3,1Mh, 1 Schleuse
3/ Lรผttich > Huy: 34km, 4,6Mh, 2 Schleusen
4/ Huy > Namur: 31km, 4,2Mh, 2 Schleusen

Mh := MotorStunden.

2025 #5 Rรผckblick in Bildern 2014 – 2024

Zehn Jahre schon!!! Boot fahren und bloggen…

Die Zahl der Besucher unseres Blogs ist von 294 im Jahre 2014 auf 9161 Ende 2024 stetig gewachsen. Dabei wurden im letzten Jahr 32 000 Seiten angeschaut. Im Jahr 2022, als die Maas Hochwasser fรผhrte, hatten wir sogar 39 000 Zugriffe. Diesen Erfolg hรคtten wir uns nie gedacht.

Zur Erinnerung und in Erwartung der in wenigen Tagen startenden neuen Saison hier ein paar Bilder von unseren Fahrten mit unserer LINSSEN YACHTS „New Classic Stundy 36 AC“ alias der VAGABOND.

2014 : Paris

2015 : Vecht

2016 : Maas – Mosel -Saar

2017 : Friesland – Amsterdam

2018 : Seine – Somme – Schelde

2019 : Zeeland – Randmeeren

2020 : Ardennen

2021 : Belgien

2022 : Groningen – Emden

2023 : Sambre, Yonne und Meer

2024 : Berlin

2025 #4 Die ersten Probleme, oder?

Vor ein paar Wochen kam es in Belgien zu einem tragischen Unfall. Bei Bauarbeiten an einer Brรผcke, ist diese eingestรผrzt und blockiert seitdem den Canal du Centre Grand gabarit. Ein Arbeiter wurde dabei getรถtet und drei weitere verletzt.

In der Folge wurde der Kanal fรผr die Navigation gesperrt.

Quelle: Avenir.net 7.3.2025

Somit stellt sich fรผr uns die Frage, ob unser aktueller Reise-Plan noch machbar sein wird. Sicherlich bis Mitte Mai haben wir noch ein wenig Zeit. Allerdings sprechen die Umstรคnde des Unfalls eher fรผr eine lรคngere Sperrung: Unfallursache, Verantwortung, Beseitigung der Trรผmmer etc.

Nun sind wieder am Anfang unserer ursprรผnglichen รœberlegungen zur Routenplanung angekommen. Vor ein paar Wochen hatten wir uns fรผr die „Sรผdtour“ entschieden.

Die Frage stellt sich somit: Wie kรถnnen wir unseren Plan anpassen, um weiterhin flexibel zu bleiben?

Wir kรถnnten beim Start die Hoffnung beibehalten, dass die Sperrung Anfang Mai aufgehoben wird, dann wรคren die Varianten (1) und (2) sinnvoll. In beiden Fรคllen starten wir auf der Maas und entscheiden in Charleroi je nach Situation, ob :

  • die ursprรผnglich geplante Route dann freigegeben ist und wir รผber den Canal du Centre fahren
  • es zunรคchst weiter รผber die Sambre und den Canal du Nord nach Frankreich geht
  • wir รผber Brรผssel Richtung Schelde fahren.

Im Falle der Variante (3) รคndern wir allerdings den Plan von Anfang an. Von Maasbracht geht es dann รผber den Zuid-Willemsvaart und Albert-Kanal in Richtung Nete. Das wรผrde dann in etwa der ursprรผnglichen Option [2] entsprechen.

Falls wir uns fรผr die Alternativen (2) oder (3) entscheiden sollten, hรคtte dies auch Konsequenzen fรผr die weitere Reise. Da unser Sommerziel „Antwerpen“ heisst (und wir nicht zwei Mal dort vorbei kommen wollen), kรถnnten wir dann zunรคchst entweder die Dender flussaufwรคrts fahren oder den Weg รผber Gent nach Dรผnkichen wรคhlen.

Aber mit wie es so schรถn heisst „Kommt Zeit, kommt Rat…“ Es bleiben uns ja noch 6 Wochen bis die Frage konkret wird.

Am 25. April geht es jetzt erst mal aufs Boot. Dann sehen wir weiter. Dort gibt es noch einiges zu tun, bevor es dann richtig losgeht. Dazu mehr, wenn es dann so weit ist ;-).

UPDATE: 20.JUNI Endgรผltige Strecke

2025 #3 Neue Info-Seite

Wir haben uns entschieden, eine neue Informations-Seite auf unserem Blog hinzuzufรผgen.

Die Seite beschrรคnkt sich im wesentlichen auf Fahrwasser-Informationen aus Frankreich. Unser besonderes Interesse gilt Nord-Ostfrankreich. Viele unserer „Bootskollegen“ starten in Deutschland, Belgien oder den Niederlanden. Der Zustand der dortigen Wasserstrassen ist somit oft ein Thema, wenn man eine Reise nach Frankreich plant.

Oft erhalten wir zu diesem Thema Anfragen. Das war der Grund fรผr diese Erweiterung.

Viel Spass zur Neuen Saison 2025.

2025 #2 Tรถrnziel Nordfrankreich

Zur Zeit gehen wir davon aus, dass der Tรถrn nach Nordfrankreich unsere erste Reise der Saison 2025 sen wird. Bevor es in die detaillierte Planung geht, machen wir uns jetzt erst mal ein paar Gedanken รผber unsere Reiseroute. Wie schon erwรคhnt im letzten Beitrag soll Dรผnkirchen unser Ziel sein. Vielleicht machen wir von dort auch noch einen Abstecher nach Calais. Aber diese Entscheidung hat noch Zeit. Ausserdem mรผssen wir uns Gedanken machen, wo wir unser Boot wรคhrend unseres „Sommerpause“ liegen lassen wollen.

Wie die Karte zeigt, haben wir uns fรผr den Start drei Varianten รผberlegt, von Maasbracht ausgehend, wo sich unser Winterlager befindet. Das Boot wird Mitte April ins Wasser kommen.

Die 3 Optionen:

  • [1] die Sรผdroute: Flussaufwรคrts รผber die Maas und Sambre Richtung Charleroi
  • [2]die Westroute: durch Belgien Richtung Antwerpen รผber die kleinen Kanรคle in Brabant [2.1] oder รผber den Albertkanal [2.2] Richtung Antwerpen
  • [3] die Nordroute: durch die Niederlande รผber die Maas [3.1] oder den Zuid-Willemsvaart Richtung Volkerak

Wir haben alle Strecken, teilweise schon mehrmals, befahren. Welche Kriterien sollen wir berรผcksichtigen fรผr die Wahl des Weges ?

Wichtig sind dabei eigentlich nur die folgenden Punkte:

  • Welche Weg bevorzugen wir, z.B. wegen der schรถnen Landschaft, des geringen Berufsverkehrs oder der Anzahl der Schleusen,…
  • Wo wollen wir das Boot wรคhrend unserer sommerlichen Unterbrechung lassen?
  • Wollen wir die „Nord-Frankreich“ Tour am Anfang oder in der zweiten Hรคlfte dieser Saison unternehmen?
  • Welche geplanten Wegsperrungen werden unsere Entscheidung beeinflussen?
  • Kurzfristig wird dann natรผrlich auch das Wetter eine Rolle spielen (zum Beispiel mรถgliches Hochwasser auf der Maas oder Sambre).

Da wir uns langsam aber sicher vorstellen mit Nordfrankreich die Saison zu starten, und da wir fรผr die zweite Reise Nordholland anpeilen, kann man schon mal die Nordroute [3] ausschliessen.

Die Entscheidung zwischen den beiden anderen Wegen ist schon schwieriger.

Option 1 : Sรผdroute

Option 2: Westroute

Option 3: Nordroute

Der Weg รผber Antwerpen ist direkter und weniger Hochwasser gefรคhrdet. Im Frรผhjahr haben wir auf der Meuse schon รถfters Schwierigkeiten bekommen.

Die Maasstrecke gefรคllt uns landschaftlich besser. Anderseits muss man dann die Sambre bis Charleroi flussaufwรคrts fahren, eine echte „Durststrecke“ mit viel Verkehr, einigen Schleusen und wenig Anlegemรถglichkeiten. Dieser Weg erleichtert allerdings die Mรถglichkeit die Route weiter sรผdlich nach Frankreich fortzufรผhren.

Im weiteren Verlauf unserer Reise wollen wir auf jeden Fall die Dender entdecken. Dort waren wir noch nicht! Als wir 2021 in Belgien unterwegs waren, gab es leider einige Wegsperrungen auf der Strecke. So wollten wir das Risiko nicht eingehen, dort blockiert zu sein. Die Sender (Denker) wird im sรผdlichen Teil von Wallonie und im nรถrdlichen Teil von Flandern verwaltet. Dies muss man berรผcksichtigen. Vignette fรผr Flandern, FD-Nummer fรผr Antwerpen (und AIS) sowie MET Nummer fรผr Wallonie!

Wie ich uns kenne, wird es dann letztlich entschieden, wenn wir im April auf dem Boot sind. Sicher scheint jetzt schon mal, dass wir nach Maastricht fragen. Dort fรผllen wir ins immer wohl, ob am Anfang oder am Ende der Saison. So, das wars fรผrs erste.

Wie seht Ihr das, Liebe Leser ?

2025 #1 Langsam aber sicher

Langsam aber sicher, wird es Zeit sich mal ein paar Gedanken zur neuen Saison zu machen. Genaue Plรคne haben wir noch nicht. Eure Vorschlรคge sind immer gern gesehen!

Nachdem es uns 2024 nach Deutschland, genauer bis nach Berlin und Umgebung trieb, wollen wir dieses Jahr wieder in fรผr uns bekannteren Gewรคssern und Landschaften unterwegs sein. Das stimmt natรผrlich nicht ganz. Auch wenn die Reise mal wieder nach Belgien, Frankreich und Holland gehen soll, lassen wir uns noch etwas Zeit fรผr die detaillierte Planung. Natรผrlich werden wir auch eine gute Portion „Neuland“ befahren und entdecken.

Zwei mรถgliche Ziele haben wir uns fรผr diese Saison รผberlegt:

  • Dรผnkirchen in Nord-Frankreich
  • Den Helder in Nord-Holland.

Viele Fragen sind noch ungeklรคrt:

  • Fahren wir zunรคchst nach Frankreich (Mai – Juni) oder nach Nord-Holland (August – September) ?
  • Welche Strecke wรคhlen wir, um nach Nord-Frankreich zu kommen: รผber Belgien oder รผber Zeeland ? Beide Varianten bieten noch viele Mรถglichkeiten.
  • Wo lassen wir VAGABOND im Juli wรคhrend unseres „Sommer-Break“ ?
  • Welchen Weg wรคhlen wir nach der Unterbrechung, um auf mรถglichst neuen Wegen (das schliesst auch Umwege ein) zum 2. Tรถrn zu gelangen?

Als Entscheidungshilfen stehen uns zur Verfรผgung:

Besonders mรผssen wir beachten, dass von Mitte Juni bis Mitte Juli einige Wegstrecken in Nord-West Frankreich gesperrt sind.

Grundsรคtzlich stellt sich uns eine Frage bezรผglich der Westerschelde. Dieses Revier kenne wir nicht. Ist es sinnvoll oder gar „machbar“ mit einem kleinen Boot wie unserem (Lรคnge 11 m, 75 PS Motor, kein Radar… )? Wind, Strรถmung, Tiede und Berufsverkehr sind zu beachten. Da zรถgern wir noch!

Es bleibt ja auch noch etwas Zeit. In einem nรคchsten Beitrag werden wir genauer auf die mรถglichen Streckenfรผhrungen eingehen.

2024 #20 10 Jahre (schon)!

Im April 2014 war es soweit.

VAGABOND ging ins Wasser. Die Nagelneue LINSSEN YACHTNew Classic Study 32 AC“ stand bereit.

Den Wunsch mit einem Boot, Europa vom Wasser aus zu erkunden, hatten wir schon lange. Oft bewunderten wir Segelboote und Motoryachten vom Lande. Das geschah auf den Reisen, die wir damals mit unseren VW – Campingbus unternahmen. So fuhren wir kreuz und quer durch Europa. Platz zum รผbernachten fanden wir oft am Wasser.

Jetzt, Ende 2024, schauen wir nun auf wunderbare 10 Boots-Saisons zurรผck. Gerne blรคttern wir im Winter, wenn unser Boot in der Halle liegt, in unseren 10 Foto-Bรผchern.

Wie viele, machten wir unsere ersten Erfahrungen bei der traditionellen „Ostertour“.

Sehr schnell merkten wir, dass wir nicht der einzige Anfรคnger waren. Damals hatten wir viele Fragen, das fing schon an mit der Registrierung des Schiffes. Sehr schnell sahen wir, dass wir nicht die Einzigen waren, fรผr die das Bootsfahren auf den Kanรคlen, Flรผssen und รผber die Kรผstengewรคsser รœberraschungen barg.

Warum erzรคhle ich das ?

Ja, weil genau das die Idee zu dieser Webseite war. Wir hatten uns damals vorgenommen, unsere Erfahrungen auszutauschen. 10 Jahre spรคter ermutigt uns der Erfolg weiterzumachen. Seit dem Start erweisen uns jedes Jahr mehr als 5000 Besucher Ihre Treue und sprechen ihr Interesse aus. Dabei rufen sie rund 20 000 Seiten auf, oft in der Hoffnung einen interessanten Hinweis zu finden, dabei stehen unsere Frankreich-Erfahrungen klar im Vordergrund.

Unsere erste grรถssere Fahrt fรผhrte uns 2014 nach Paris, in unsere Heimat.

Das schien gewagt fรผr Neulinge wie uns. Der eigentliche Grund war ein anderer. Nach vielem Hin-und Her sollte unser in den Niederlanden gekauftes Schiff, in Frankreich zugelassen werden. Somit mussten wir das Boot fรผr eine gewisse Zeit nach Frankreich bringen. Somit hiess unser Ziel Paris!

Seitdem ist unser Boot eine Firma!. Das ist kein Witz (oder Fake-News, wie man heute sagen wรผrde). VAGABOND wiegt leer etwas mehr als 10 000 kg. Also ist es nach franzรถsischem Recht eine Firma. Den Papiergrams hรคtten wir auch per Post machen kรถnnen, es galt allerdings auch dem Zoll, spricht der Steuerbehรถrde, zu beweisen, dass das Schiff mehr als 25 Motorstunden wรคhrend des ersten Monates nach der Zulassung in Frankreich weilte.

10 Jahre spรคter sind wir immer noch von Mitte April bis Ende September jedes Jahr unterwegs, mit VAGABOND wohlgemerkt ;-).

Jedes Jahr wรคhlen wir uns ein neues Ziel fรผr die nรคchste Saison. Frankreich, Belgien, Niederlande, Deutschland… Aber oft kommt dann irgendwann etwas dazwischen und die Planung beginnt von vorne.

Bootsfahren bleibt also spannend.

Wie schon erwรคhnt, erstellen wir jedes Saison ein Fotobuch unserer Reise.

Hier ein Link zu den Bรผchern. Bitte nicht falsch verstehen: es soll keine Aufforderung zum Kauf sein. NEIN, einfach nur Spass beim Blรคttern bringen und Lust auf die nรคchste Saison 2025 geben. Viel Spass!

2024 Berlin

2023 Sambre, Yonne und Meer

2022 Groningen und Emden

2021 Belgien

2020 Ardennen

2019 Zeeland und Randmeeren

2018 Seine, Somme und Schelde

2017 Niederlande

2016 Maas, Saar und Mosel

2015 Holland

2014 Paris

Ostertour

Was erwartet uns 2025?

2024 #19 Fin de saison

Der Kreis schliesst sich. So langsam geht fรผr uns die Saison zu Ende. Jedes Mal wenn wir nach einer lรคngeren Reise wieder in unserem Winterhafen ankommen, fรผhlen wir uns fast wie „zuhause“. Seit 10 Jahren spielt sich nun schon das gleiche Ritual ab. Sagen wir „fast“, denn entweder erreichen wir unser Ziel von Norden รผber Venlo oder von Sรผden von Maastricht kommend, wo wir die letzten Tage geniessen. Dieses Jahr gรถnnen wir uns uns noch einen Abstecher nach Roermond, in die neue „City Marina„.

Wie in Amsterdam (wo es ebenfalls eine „City-Marina“ gibt), muss man „City“ nicht ganz beim Wort nehmen. Auch hier sind es ein paar Kilometer bis zur Stadt. Um dieser Kritik vorzubeugen, stellt der Hafen kostenlos Fahrrรคder zur Verfรผgung, was die Entfernung zum Stadtzentrum zu ein paar Minuten schmelzen lรคsst.

Die Fahrt nach Maasbracht dauert 1h20.

Im Winterhafen angekommen, bleibt uns noch das Boot fรผr den Winter vorzubereiten und sauber zu machen.

Dieses Jahr stehen etwas mehr Arbeiten an als gewรถhnlich.

So wollen wir das Cabrio austauschen und die Vorhรคnge waschen lassen. Fรผr das Cabrio haben wir uns fรผr einen Austausch entschieden: gleicher Stoff, gleiche Farbe, gleiche Aufteilung. Nur fรผr die „Fenster“ haben wir uns nach Beratung mit Herrn Gommans fรผr eine bessere Qualitรคt entschieden. Das gewรคhlte Material ist dicker und soll trotzdem durchsichtiger sein. Warten wir es mal ab!

Auch das Schiff selbst braucht ein paar Wartungsarbeiten. Nichts Aussergewรถhnliches nach 10 Jahren:

  • Steuerbordtรผr neu streichen
  • VAGABOND Namensschilder neu streichen
  • Neopren am Rand des Achterdecks ausbessern
  • Motorwartung 2500 h
  • Schwimmwesten prรผfen
  • und einiges mehr.

So werden wir im April 2025 wieder ein startklares Boot vorfinden.

Auch dieses Jahr genieรŸen wir die Stunden vor dem Sonnenuntergang. Nach einer gemรผtlichen Woche im Hafen, geht es jetzt entspannt zurรผck in „die Heimat“.

Fรผr die Zeit „an Land“, gibt es dann noch einige Punkte nachzuarbeiten, wie z.B. die „Liegeplatz“ Seite, die aktualisiert werden muss. Dieses Jahr sind einige Hรคfen und Liegeplรคtze in Deutschland dazugekommen.

Auf ein Wiedersehen im nรคchsten Jahr!

Vielleicht sehen wir auch im nรคchsten Jahr wieder einige unserer treuen Leser, die auch in dieser Saison auf uns zugekommen sind und uns ansprachen, wie in Leeuwarden, Bad Essen, und Maasbracht. „Sie sind doch „VAGABOND„. Ja das sind wir, und wir haben uns riesig gefreut, mit allen direkt sprechen zu kรถnnen.

Eine Zusammenfassung der Saison 2024 findet ihr hier.

2024 #18 Vom Rhein zur Maas

Wir haben uns zwei Tage fรผr die Rhein-Waal-Strecke bis zur Maas vorgenommen. Eine erste Etappe von Wesel bis nach Lobith, und am nรคchsten Tag bis nach Linden an der Maas. Es ist richtig, dass man den Weg auch an einem Tag bewรคltigen kann. Es liegen ja nur 45 Kilometer und eine Schleuse vor uns. Selbst fรผr unser „Motรถrchen“ soll das kein Hindernis ein. Zumal wir mit der Strรถmung zu Tag unterwegs sind.

So machen wir es vom Verkehr und Wetter abhรคngig.

Vor der Abfahr machen wir unser Boot „hochseetauglich„: alles Bewegliche verstaut, der Tisch, Schubladen und Tรผren verriegelt, Fenster verschlossen, Schwimmwesten angelegt.

Obwohl Wochenende ist, bekommen wir sehr schnell einen drรผckenden Berufsverkehr in beide Richtungen zu spรผren. Bei 5km/h Strรถmung weht uns ausserdem eine leichte Brise von 4 bft entgegen, die das Wasser noch zusรคtzlich aufwรผhlt.

Mit dem Fernglas und AIS รผberwachen wir den Verkehr. Worauf wir besonders achten, sind die Monsterschubschiffe VEERHAVEN, HERKULES und VEERLE. Seit 2018 wird in Deutschland keine Kohle mehr gefรถrdert. Da aber weiterhin Kohle und Eisenerz fรผr die Stahlerzeugung gebraucht wird, kommt die Kohle jetzt aus รœbersee via Rotterdam und den Rhein ins Ruhrgebiet. Diese Riesen, die 24h/7 unterwegs sind, drรผcken bis zu 9 Frachtkรคhne, jeder 110x11m. Dabei entwickeln die 3 Motoren mit 5800 PS enorme Heckwellen (NB: auf Google findet man genรผgend Bilder zu dem Thema).

Ingesamt werden uns 5 dieser Monster mit dem „Drachenschwanz“ begegnen. Mehrmals haben wir Glรผck. Der starke Berufsverkehr fรผhrt dazu, dass uns รผberholende Frachter bei der Begegnung wie ein Schutzschild wirken.

Die Monsterwellen werden klein gehackt.

Da Glรผck aber nicht grenzenlos ist und statistisch gesehen nicht immer 2 oder mehr Frachter sich kreuzen, wenn gerade ein Drachen in der Nรคhe ist, kommt es zu der unvermeidlichen Begegnung. Um es kurz zu fassen, selbst das IJsselmeer bei schlechtem Wetter hat uns nicht so zugesetzt. Minutenlang kรคmpfen wir mit 2m hohen Wellen. Trotz allem kรถnnen wir froh sein, dass uns das Schubschiff entgegenkommt. Der Wellenschlag kommt quer zum Bug. Auch wenn das Schiff mit dem Bug im Wasser mehrmals verschwindet, kรถnnen wir die Richtung halten und somit das gefรคhrliche Rollen vermeiden. (NB: von dieser Szene gibt es aus verstรคndlichen Grรผnden keine Bilder).

Nach diesem Erlebnis steht fest, wir machen Etappe in Lobith.

Leicht gestresst begeben wir uns am nรคchsten Tag auf den Weg zur Maas. Um es vorwegzunehmen, die Fahrt verlรคuft sehr ruhig. Auch an diesem Tag sind wir auf der Lauer. Ein VEERLE nรคhert sich langsam. Auch er zu Tal unterwegs. Wir haben Glรผck. Von weitem schon sieht man die 9 Lastkรคhne. Sie sind leer. Auf Talfahrt wird wegen der geringeren Schubkraft eine weitaus kleinere Welle erzeugt.

Nach etwas weniger als 2 Stunden tauchen die Brรผcken von Nijmegen auf.

In Nijmegen gibt es zwar eine Anlegemรถglichkeiten am linken Ufer nahe der Brรผcke, jedoch nur einen Kai ohne Service. So entscheiden wir uns, bis nach Linden zu fahren und die Stadt von dort aus zu besuchen.

Auf UKW Kanal 4 informieren wir den Verkehrsposten, dass wir zur Maas wollen. Frei Fahrt. Noch eine Schleuse, dann sind wir auf der Maas.

Wie gewohnt fahren wir zum Clubhafen WSV de Kraaijenbergse Plassen unweit der Stadt Cuijk.

Am nรคchsten Tag fahren wir mit den Rรคdern zur Zugstation „Mook-Molenhoek“. Von dort erreicht man Nijmegen in 10′.

In Hannover entdeckten wir die „Rote Linie“. Ein Wegweiser auf dem Boden, der durch die Stadt an den Sehenswรผrdigkeiten vorbeifรผhrt.

Hier treffen wir auf die „Grรผne Linie“. Sie zeigt uns den Weg durch die Stadt. Der Weg ist abwechslungsreich und bietet interessante Perspektiven der sehenswerten Stadt.