Nach einer längeren Unterbrechung sind wir wieder im Merziger Hafen auf der Vagabond.
Der Merziger Hafen ist zwar grosszügig und bietet den üblichen Service, könnte aber eine Renovierung gebrauchen. Für kleinere Boot steht auch ein Kran zur Verfügung. Kulinarisch ist er allerdings gut versehen mit 2 Restaurants. Man hat die Wahl zwischen feiner italienischer und gut deftiger saarländischer Küche. Wenn man gerne Bier trinkt, sollte man zum Brauhaus gehen.
Hier in Merzig hat auch der Bootsvermieter „Saar-Mosel-Yacht-Charter“ seine Basis. Etwa 8-10 Linssen Yachten kann man hier mieten, mit denen man zur “Sauerkraut- tour” starten.
Am nächsten Morgen fahren wir bei sonnigem Wetter nach Saarlouis. Die Rehlinger Schleuse nehmen wir mit dem Frachter „Argus“ aus Antwerpen. Wie die meisten von ihnen bringt er Kohle nach Dillingen.

Wir fahren alleine weiter nach Saarlouis, meinem Geburtsort!
Dort legen wir an einem vernachlässigten Steg ohne Strom und Wasser, der Platz für 2-3 Boote bietet, an. Selbst die Mülleimer fehlen, … eine Schande, denn die gemütliche Einkaufsstadt mit Ihrem historischen Altstadtbereich lohnt einen Rundgang und verdient Besseres.

Trotzdem erfreuen wir uns der Abendstimmung an der Saar.

Von Saarlouis aus begleitet uns unsere Schwägerin Sabine mit ihrer Tochter Christine nach Saarbrücken. Hier an der Schleuse Lisdorf warten wir kurz bevor die Schleuse vorbereitet ist.

Die Fahrt führt uns weiter nach Saarbrücken an Völklingen vorbei, wo ein freundlicher und gut ausgestatteter Steg mit direktem Zugang zum UNESCO Weltkulturerbe zur Besichtigung der Völklinger Hütte einlädt.

In Saarbrücken machen wir an der Ufermauer in der Nähe des Staatstheaters zu einem Stadtbummel durch die Altstadt fest.

Trotz des Lärms der „Stadtautobahn“, ziehen wir es vor, hier zu übernachten. Der Osthafen liegt etwas ausserhalb und ist sicherlich viel ruhiger.

Morgen geht es weiter zum Saarkanal, der direkt an der deutsch-französischen Grenze beginnt.

Nach 10 km legen wir im kleinen aber schönen Klubhafen von Saarburg an.
Die Besichtigung der Stadt lohnt sich, nicht nur wegen ihrer schönen Lage sondern auch wegen des guten Saarweins, der hier überall angebaut wird. Das Wetter ist gut und die Terrassen der Restaurants und Lokale sind voll. Saarburg profitiert auch vom Tourismus.
Die Schleusen an der Saar sind alle ähnlich. Ihre Fallhöhe ist mit 11 m recht hoch. Wir werden in der kleinen Kammer geschleust. Sie hat eine Grösse von 4 0x 6m.
Die Schleusen erfolgt sehr ruhig und trotzdem recht zügig. Es gibt kaum Strömungen. Jetzt geht es weiter nach Mettlach und zur
Auf der Strecke von Konz bis Herzig gilt es sehr wachsam zu sein un die Beschilderung zu beachten. Die Kurven sind eng und unübersichtlich. Man kreuzt hier wie auf der Mosel Frachtverkehr und Passagierschiefe,… Also VHF mithören und melden.

