Zunächst mal, sagen wir mal „SORRY„, wie man es auch in den Niederlanden ausdrückt, wenn man sich für etwas zu entschuldigen sucht. Das ETWAS, in unserm Fall, ist die Funkstille, die auf diesem Kanal seit Mitte Juni herrschte! Damit soll jetzt Schluss sein!
Am 6 Juni fahren wir von Schoonhoven auf dem LEK Richtung Rotterdam (siehe Beitrag 2026 #10).
Wegen des windigen Wetters entscheiden wir uns, zunächst nur bis zum Hafen „IJsselMonde“ zu fahren.

Für die Weiterfahrt lassen wir uns etwas Zeit und warten besseres Wetter und eine günstige Strömung auf der Nieuven Maas ab.
Um die genauen Strömungsverhältnisse zu kennen, befragen wir die sehr gute Webseite des Rotterdamer Hafens. Dort kann man ich Echtzeit die Strömung, deren Richtung und die jeweiligen Wasserstände erfahren.

HYDRO METEO DASHBOARD – NAIADE [Build 20260825.2]
Da wir unser Schiff 4 Wochen alleine lassen, haben wir uns in Rotterdam den ruhigen Klubhafen „OUD DELFTHAVEN“ ausgewählt. Für die Fahrt dorthin, vom Hafen IJsselmonde kommend, brauchen wir rund zwei Stunden. Auf dem Weg liegen die Parkschleuse und ein paar Brücken, die gehoben werden müssen. Um sicherzustellen, dass man nicht unnötig lange warten muss, empfiehlt es sich, bei der VOC BRUG eine Stunde vor Ankunft anzurufen, um sich anzumelden.


Im Hafen haben wir eine tolle Aussicht auf die alten „Delft-Haven“-becken und die Mühle. Der Hafen liegt etwas ausserhalb vom Zentrum, welches mit dem Fahrrad oder der Tram Ligne n°18 in ein paar Minuten zu erreichen ist.
Wie bei jedem Aufenthalt in der Stadt, nutzen wir ausgiebig Fahrrad, OV-Chipcard und die Museum-Kaart. Auch wenn wir einige Museen schon kennen, lohnt sich ein neuer Besuch meistens.
Diesmal steht im Vordergrund der Besuch der Archive “ Het Depot„. Diese gehören zum, wegen Renovierungsarbeiten geschlossenen, Boijmans Van Beuningen Museum.
Alles, an den Archiven erscheint uns sehenswert: die Umgebung, die Architektur und natürlich der Inhalt.






Wie immer, wenn wir in Rotterdam sind, führt uns der Weg auch zur „Kunsthal„. Zwei Ausstellungen haben so sehr gefallen, dass wir sie zweimal aufsuchten, um sie in aller Ruhe zu geniessen!
- die Ausstellung : „FLOWERS FOREVER„. Wer Blumen mag, kommt um diese Interpretation nicht vorbei. Es ist schwierig zu beschreiben, was man dort alles sieht, nein, bewundern kann. Auf jeden Fall lohnt es sich, Zeit zu lassen, und die vielen Eindrücke auf sich wirken zu lassen.
- Fotografien aus New York der Dreissiger Jahr von Helen Levitt. Nur selten kaufe ich Fotobücher, aber diese Bilder haben es mir angetan. Die Ausstellung ist noch bis zum 4. Oktober zu besuchen.
Aber wir waren nicht nur in Museen,…. Die Stadt lädt immer zum Spaziergang ein.








